Kunstarchiv Beeskow

En

Kontakt

Kunstarchiv Beeskow

Postanschrift:
Breitscheidstraße 7
15848 Beeskow

Hausanschrift:
Spreeinsel Beeskow
Zugang über Burg Beeskow
Frankfurter Straße 23
15848 Beeskow

E-Mail: info@kunstarchiv-beeskow.de
Telefon: 03366 – 35 27 35

Besuch

Das Kunstarchiv Beeskow kann im Rahmen von Führungen sowie von Veranstaltungen besucht werden.
Bitte beachten Sie dazu unser Programm.
Die Besuchsgruppen sind auf 20 Personen beschränkt.
Wir empfehlen eine Voranmeldung unter: 03366 – 352727

Neben den öffentlichen Führungen im laufenden Veranstaltungsprogramm besteht das Angebot, diese gesondert zu buchen. Anmeldung unter: 03366 – 352727

Eintrittspreise

Sonderführung
60 Minuten

Pro Person: 9 €
Ermäßigt: 7 €

Gruppen (max. 20 Personen):
26 €, zzgl. Preis

Öffentliche Führung im Rahmen der Ausstellung SPURENSUCHE. 1990
90 Minuten

Pro Person: 12 €
Ermäßigt: 10 €

Wie Sie uns erreichen

Mit dem Auto aus Richtung Berlin über die A12 Abfahrt Storkow oder Fürstenwalde Ost und aus Richtung Süden kommend über die A13 Abfahrt Duben und weiter über die B 87.

Mit der Bahn RE 1 bis Fürstenwalde, Bus in Richtung Beeskow bis Hast. Bahnhof oder NEB: RB 36 bis Beeskow.

Mit dem Rad über den Spreeradweg (entlang der Spree von Sachsen nach Berlin, 196 km).

Aktuelles

Veranstaltungen

Arbeit, Arbeit, Arbeit. Serien zur sozialistischen Produktion

 

Führung durch die gemeinsame Ausstellung des Kunstarchivs Beeskow und des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR im Brandenburger Landtag in Potsdam.

 

Treffpunkt im Foyer

Landtag Brandenburg
Alter Markt 1
14467 Potsdam

 

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung für die Führungen unter der Telefonnummer 0331 966-1256, via  E-Mai an veranstaltungen@landtag.brandenburg.de oder am Informationstresen im Landtag gebeten. Der Eintritt ist frei.

 

Darüber hinaus kann die Ausstellung montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr besucht werden.

… durch die Ausstellung „Spurensuche. 1990“ sowie das Depot des Kunstarchivs.

 

Eintritt

pro Person 12 €
ermäßigt: 10 €

 

Dauer: 90 Minuten

 

Begrenzte Teilnehmerzahl: 20 Personen. Um eine Voranmeldung wird gebeten! Bitte melden Sie sich am Tresen der Burg Beeskow unter der Telefonnummer: 03366 - 352 727

 

Treffpunkt: Burg Beeskow, Frankfurter Str. 23, 15848 Beeskow

Mehr erfahren

„Spurensuche“ sollte der Titel einer Grafikmappe lauten, die der Kulturbund der DDR zum 100. Geburtstag des Dichters und Kulturpolitikers Johannes R. Becher (1891-1958) herausgeben wollte. Die beteiligten Künstler*innen schufen Grafiken und Fotografien, in denen sie sowohl Becher als auch die eigene Umbruchsituation von 1989/90 kritisch, sarkastisch und melancholisch reflektierten.
Die Ausstellung präsentiert zum ersten Mal alle Werke der geplanten Grafikmappe und zeigt zudem Gemälde aus dem Bestand des Kunstarchivs Beeskow, die ebenfalls im Jahr 1990 entstanden sind.
Im Rahmen der Führung werden pointierte Einblicke in die Ausstellung geworfen sowie einzelne Werke exemplarisch vorgestellt. Im Anschluss, bei einem Besuch im Depot des Kunstarchivs, werden die angesprochenen Themen wie auch ästhetische Aspekte aufgegriffen und im Rahmen des Beeskower Bestands kontextualisiert.

Schliessen

… durch die Ausstellung „Spurensuche. 1990“ sowie das Depot des Kunstarchivs.

 

Eintritt

pro Person 12 €
ermäßigt: 10 €

 

Dauer: 90 Minuten

 

Begrenzte Teilnehmerzahl: 20 Personen. Um eine Voranmeldung wird gebeten! Bitte melden Sie sich am Tresen der Burg Beeskow unter der Telefonnummer: 03366 - 352 727

 

Treffpunkt: Burg Beeskow, Frankfurter Str. 23, 15848 Beeskow

 

Mehr erfahren

„Spurensuche“ sollte der Titel einer Grafikmappe lauten, die der Kulturbund der DDR zum 100. Geburtstag des Dichters und Kulturpolitikers Johannes R. Becher (1891-1958) herausgeben wollte. Die beteiligten Künstler*innen schufen Grafiken und Fotografien, in denen sie sowohl Becher als auch die eigene Umbruchsituation von 1989/90 kritisch, sarkastisch und melancholisch reflektierten.
Die Ausstellung präsentiert zum ersten Mal alle Werke der geplanten Grafikmappe und zeigt zudem Gemälde aus dem Bestand des Kunstarchivs Beeskow, die ebenfalls im Jahr 1990 entstanden sind.
Im Rahmen der Führung werden pointierte Einblicke in die Ausstellung geworfen sowie einzelne Werke exemplarisch vorgestellt. Im Anschluss, bei einem Besuch im Depot des Kunstarchivs, werden die angesprochenen Themen wie auch ästhetische Aspekte aufgegriffen und im Rahmen des Beeskower Bestands kontextualisiert.

Schliessen

Sonderausstellungen

Vorschau
Aus der Serie "Frauen von heute", Sibylle - Zeitschrift für Mode und Kultur, 02/1969, Texte: Lisa Schädlich, Fotos: Jochen Moll, Sammlung Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR.
Aus der Serie "Frauen von heute", Sibylle - Zeitschrift für Mode und Kultur, 02/1969, Texte: Lisa Schädlich, Fotos: Jochen Moll, Sammlung Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR.
Schliessen
Frauen von heute“, in: Sibylle - Zeitschrift für Mode und Kultur, 1967, S. 56-57
Schliessen
Jürgen Parche, Porträts von Arbeiter/-innen aus dem GMT (VEB Gießerei- und Maschinenbau „Max Matern“ Torgelow), Öl auf Leinwand, 1988
Schliessen
Marion Wenzel, o.T., Barytabzug, 1989 Aus der Reihe: „Pleinair Mikroelektronik Frankfurt (Oder)“
Schliessen
Neue Berliner Illustrierte, Ausgaben 1979, Fotograf: Uwe Steinberg
Schliessen

Serien zur sozialistischen Produktion
Ob als Motiv in Magazinen oder von Künstlerinnen und Künstlern porträtiert: Darstellungen von Arbeit, Arbeiterinnen und Arbeitern waren bestimmend und allgegenwärtig in der Bildwelt der DDR.

 

Eine gemeinsame Ausstellung des Kunstarchivs Beeskow und des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR im Brandenburger Landtag in Potsdam.

 

30.1. – 11.12.2020

Mehr erfahren

Der Kunstbestand in Beeskow und die Sammlung in Eisenhüttenstadt verfügen über zahlreiche Bildmedien und Kunstwerke, die enorme Präsenz des arbeitenden Menschen in der visuellen Kultur der DDR eindrücklich belegen.

Von besonderem Interesse sind hierbei Werke, die als Serie konzipiert und umgesetzt, respektive veröffentlicht worden sind. Sie verdichten die Arbeiterin und den Arbeiter zum Typus und zur Heldenfigur, zeigen Arbeitskontexte und wiederholen Losungen zur sozialistischen Produktion schier unendlich. Es ergeben sich vielfältige Perspektiven auf das gesellschaftliche Ideal und die alltägliche Realität der Arbeit in der DDR. Damit verbunden sind Einblicke in die ostdeutsche Zeitgeschichte sowie Impulse zum Diskurs über damalige, heutige und zukünftige Arbeitsverhältnisse.

Mit Werken von Edmund Bechtle, Kurt Buchwald, Goran Djurovic, Jürgen Parche, Dieter Rex, Vera Singer, Marion Wenzel, Klaus Werner, Ursula Wolf, Walter Womack sowie mit Titelgestaltungen der Neuen Berliner Illustrierten, Porträtserien aus dem Magazin Sibylle, Karikaturen der Satirezeitschrift Eulenspiegel und Plakaten zum sozialistischen Wettbewerb.

Ausstellungsort:

Landtag Brandenburg
Alter Markt 1
14467 Potsdam

Die Ausstellung kann montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr besucht werden. An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Ausstellung geschlossen. Das Landtagsgebäude ist barrierefrei zugänglich.

Schliessen
Kurt Buchwald, Performance "Die große Säuberung, hinter großen Männern..." in Berlin und Paris 1989/90, Foto: Kurt Buchwald, aus der Mappe: Spurensuche, 1990, Kunstarchiv Beeskow, © VG Bild-Kunst Bonn 2019.

Grafik, Fotografie und Malerei aus dem Kunstarchiv Beeskow

Galerie in der Burg Beeskow

 

Im Kunstarchiv Beeskow liegt die Gesamtauflage einer Grafikmappe, die 1991 zum 100. Geburtstag Johannes R. Bechers vom Kulturbund herausgegeben werden sollte. Alle Künstlerinnen und Künstler, die 1989 den Auftrag erhalten hatten, ein Blatt oder eine Fotoserie zu Johannes R. Becher zu gestalten, gaben ihre Werke (je 20 Exemplare) zwar 1990 noch beim Kulturbund ab, aber dieser löste sich im Mai des gleichen Jahres auf und die Mappe blieb unveröffentlicht.

Im Herbst 2019 wird diese Grafikmappe unter dem Titel „Spurensuche“ nun erstmals erstmals öffentlich ausgestellt werden.

Mehr erfahren

 

Die Grafiken und Fotografien sind von hoher Qualität und jeweils charakteristisch für die einzelnen Künstler*innen.

Zugleich handelt es sich um Zeitdokumente, da sie in einem besonderen historischen Moment entstanden und somit zum Teil explizit politisch konnotiert sind: So verweist z. B. Uwe Pfeifers Becher-Porträt deutlich auf Michael Gorbatschow. Kurt Buchwald dokumentiert in seiner Fotoserie die Performance „Stalin – Die große Säuberung“, welche 1990 beim Kunstfestival im Pariser La Villette stattgefunden hatte. Ursula Strozynski zeigt jene Gefängniszelle, in der Walter Janka – Dramaturg und Leiter des Aufbau-Verlages– in den 1950er Jahren unter Johannes R. Becher als Minister für Kultur wegen „Boykotthetze“ in Einzelhaft gesessen hatte.

Die Mappe umfasst 30 Werke: 14 Grafiken und 4×4 Fotografien. Die Arbeiten stammen von 18 Künstlerinnen und Künstler, die zwischen 1931 und 1954 geboren wurden und heute größtenteils in Berlin, Halle oder Leipzig leben :

Ingo Arnold, Falko Behrendt, Kurt Buchwald , Konstanze Göbel, Ulrich Hachulla, Ingrid Hartmetz, Karl-Georg Hirsch, Joachim John, Horst Peter Meyer, Bernhard Michel, Otto Möhwald, Christine Perthen, Uwe Pfeifer, Volker Pfüller, Thomas Rug, Ursula Strozynski, Ulrich Wüst und Fotis Zaprasis.

 

Schliessen
Christine Perthen: o. T., 1982, Radierung, Foto: A. Herrmann, © VG Bild-Kunst Bonn 2019.

Christine Perthen (1947 in Pirna – 2004 in Berlin) war eine einflussreiche Grafikerin und Zeichnerin. Sie hat ein poetisches wie reichhaltiges grafisches Werk der Nachwelt hinterlassen.

 

Das Kunstarchiv Beeskow schätzt sich glücklich 19 Einzelblätter sowie sechs weitere Arbeiten in fünf Grafikmappen zu bewahren. Der Bestand erlaubt einen Überblick über die Motivwahl und bildnerischen Konstruktionen der Künstlerin. Begleitend zur Ausstellung „Spurensuche. 1990“ in den Galerieräumen der Burg Beeskow präsentiert das Kunstarchiv im Studio des Depot eine Auswahl von Radierungen Perthens aus dem Beeskower Bestand.

 

Die Schau kann im Rahmen der öffentlichen Führungen und gebuchter Sonderführungen erlebt werden.

Mehr erfahren

 

Als Professorin an der Kunsthochschule Berlin Weißensee hat Christine Perthen von 1977 bis zu ihrem Tod viele Jahrgänge werdender Künstlerinnen und Künstler nachhaltig geprägt. Mit den Mitteln der Radierung hat sie einen besonderen und singulären bildnerischen Ausdruck erarbeitet. Ihr Sujet sind menschliche Körper, die oft in spannungsreichen Konstellationen erscheinen. Bildebenen und Figurenformen treffen einander und gehen ineinander über. Die Linie spielt in ihren Bildkompositionen eine überragende Rolle: ob als dichtgesetzte Schraffur oder als zarte, vage Andeutung. Wiederholt widmete sie Zyklen dem Schaffen anderer Künstler*innen. So radierte Christine Perthen Arbeiten zu Franz Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ oder zum Leben und Wirken Käthe Kollwitz.

Ab 1972 studierte Christine Perthen Modegestaltung an der Hochschule in Berlin-Weißensee bei Werner Klemke und Arno Mohr. 1976 wird sie Meisterschülerin an der Akademie der Künste der DDR. Auch wenn ihre Konzentration hauptsächlich auf der Radierung lag, so hat sie immer wieder Bühnenbilder und Kostüme für das „theater im palais“ in Berlin entworfen.

Schliessen

Vorschau

Die Teilnehmenden des Workshops inmitten der Ziehgitteranlage. Mit dabei: die interessierte Presse. Foto: Martin Maleschka.

Am zweiten Februarwochenende öffnet sich das Kunstarchiv Beeskow für ein ganz besonderes Projekt: Zwei Tage lang werden zwölf Laien-Kurator*innen mit dem Bestand des Hauses arbeiten und Bilder, Grafiken und Plastiken bestimmen, mit denen in den kommenden Monaten zwei Ausstellungen in den Galerieräumen der Burg Beeskow bestückt werden.

 
 
Teil 1: 15.3. – 21.6.2020
Teil 2: 27.6. – 23.8.2020
  

Mehr erfahren

Insgesamt 25 Frauen und Männer hatten sich für diesen Workshop beworben. Die ausgewählten zwölf Teilnehmer*innen kommen aus den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland, aus dem Barnim und Frankfurt (Oder), Berlin, Hamburg, Leipzig und Jena. Keine*r von ihnen hat oder hatte beruflich direkt mit Kunst zu tun – unter ihnen sind Betriebswirte und Lehrer, Elektromeister und Student*innen, Sozialwissenschaftler und Immobilienexperten. Was sie eint, ist ihr Interesse an Kunst aus der DDR – bei den Jüngeren verbunden mit dem Wunsch, mehr über diese Arbeiten und die Künstler*innen zu erfahren, die Älteren interessiert eher eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und Lebenserfahrung. Um dem gerecht zu werden, werden die Teilnehmer*innen in zwei Gruppen aufgeteilt und am Ende des Workshops wird es zwei Ausstellungen geben. Auftakt für die erste, von den älteren Teilnehmer*innen zusammengestellte Exposition ist am 14.3.2020, 16 Uhr; die zweite, von jüngeren Laien-Kuator*innen konzipierte Schau wird am 27.6.2020, 17 Uhr, eröffnet.

Die Leitung dieses gemeinsamen Projektes des Kunstarchives und der Burg Beeskow hat der in Eisenhüttenstadt aufgewachsene Architekt und Fotograf Martin Maleschka übernommen. Gemeinsam mit der Leiterin des Kunstarchives, Florentine Nadolni, wird er auch den Workshop begleiten.

Ausgewählt wurden die Teilnehmer*innen von einer Jury, zu der neben Maleschka unter anderem auch die Bad Saarower Illustratorin Gertrud Zucker gehörte.

Das Kooperationsprojekt „Alle in die Kunst!“ wird mit freundlicher Unterstützung des Vereins Forum Kulturerbe der DDR realisiert. Die Burg Beeskow und das Kunstarchiv Beeskow sind Einrichtungen in Trägerschaft des Landkreis Oder-Spree.

Schliessen

On Tour