Kunstarchiv Beeskow

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Kontakt

Kunstarchiv Beeskow

Postanschrift:
Breitscheidstraße 7
15848 Beeskow

Hausanschrift:
Spreeinsel Beeskow
Zugang über Burg Beeskow
Frankfurter Straße 23
15848 Beeskow

E-Mail: info@kunstarchiv-beeskow.de
Telefon: 03366 – 35 27 35

Besuch

Das Kunstarchiv Beeskow kann im Rahmen von Führungen sowie von Veranstaltungen besucht werden.
Bitte beachten Sie dazu unser Programm.
Die Besuchsgruppen sind akutell auf 10 Personen beschränkt.
Wir empfehlen eine Voranmeldung unter: 03366 – 352727

Neben den öffentlichen Führungen im laufenden Veranstaltungsprogramm besteht das Angebot, diese gesondert zu buchen. Anmeldung unter: 03366 – 352727

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Eintrittspreise

Sonderführung
60 Minuten

Pro Person: 9 €
Ermäßigt: 7 €

Gruppen (aktuell max. 10 Personen):
26 €, zzgl. Preis

 

Wie Sie uns erreichen

Mit dem Auto aus Richtung Berlin über die A12 Abfahrt Storkow oder Fürstenwalde Ost und aus Richtung Süden kommend über die A13 Abfahrt Duben und weiter über die B 87.

Mit der Bahn RE 1 bis Fürstenwalde, Bus in Richtung Beeskow bis Hast. Bahnhof oder NEB: RB 36 bis Beeskow.

Mit dem Rad über den Spreeradweg (entlang der Spree von Sachsen nach Berlin, 196 km).

Newsletter

Aktuelles

Für Brandenburgs Kreise und kreisfreie Städte gilt ab 22. März eine verschärfte Festlegung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Da im Landkreis Oder-Spree der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, müssen regional Einschränkungen für mindestens 14 Tage vorgenommen werden. Der öffentliche Betrieb der Einrichtungen des Kultur- und Sportamtes Oder-Spree ist ab dem 22.03.2021 eingestellt. Betroffen davon sind die Burg Beeskow, das Kunstarchiv Beeskow und das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt.

DDR-Geschichte in brandenburgischen Museen

Iniziiert durch den Museumsverband Brandenburg, haben sich knapp 30 Museen aus dem Land Brandenburg zum Netzwerk „DDR-Geschichte im Museum“, zusammengeschlossen. In dessen Rahmen entstand 2020 die Broschüre „DDR Geschichte in brandenburgischen Museen“ und eine siebenteilige Postkartenserie mit ausgewählten Objekten aus den Sammlungen der Einrichtungen.

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In dieser Broschüre erzählen 21 Objekte aus 21 brandenburgischen Museen Geschichten über die DDR. Es sind Schlaglichter, die mit ihrem fokussierten Blick eine Idee vom „großen Ganzen“ vermitteln. Die abgebildeten Gegenstände können mittels eines QR-Codes gescannt und auf Ihrem Smartphone oder Tablet von allen Seiten in 3D betrachtet werden.

Das Kunstarchiv Beeskow tritt hier mit zwei farbenfrohen, realistisch gestalteten Wandteppichen in Erscheinung. Aus dem Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR ist u.a. der von Hans Brockhage gestalteten Schaukelwagen zu bewundern.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter museen-brandenburg.de.

Broschüren und Postkarten liegen im Dokumentationszentrum zur Mitnahme bereit.

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Sonderausstellungen

Vorschau
Blick in die Ausstellung „Zeitumstellung“ mit Werken von Claudia Borchers, Wolfgang Eckhardt und Maria Mateva, Foto: Birgitta Schmidt
Blick in die Ausstellung „Zeitumstellung“ mit Werken von Claudia Borchers, Wolfgang Eckhardt und Maria Mateva, Foto: Birgitta Schmidt
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Blick in die Ausstellung „Zeitumstellung“ mit Werken Albrecht Gehse, Max Görner, Gerd Gombert, Bruno Griesel , Michael Hegewald, Frenzy Höhne, Achim Kircher, Konrad Knebel und Barbara Müller-Kageler, Foto: Birgitta Schmidt
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Blick in die Ausstellung „Zeitumstellung“ mit Werken von Inken Reinert und Thomas Ziegler, Foto: Kunstarchiv Beeskow
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Blick in die Ausstellung „Zeitumstellung“ mit Werken von Konrad Knebel und Barbara Müller-Kageler, Foto: Birgitta Schmidt
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Blick in die Ausstellung „Zeitumstellung“ mit einem Werk von Annett Zinsmeister, Foto: Birgitta Schmidt
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Ausstellung im Schloss Biesdorf, Berlin

 

Das Schloss Biesdorf ist ab dem 24. April 2021 geschlossen.
Weitere Informationen finden Sie auf www.schlossbiesdorf.de.

 

Zeitumstellung
Werke aus dem Kunstarchiv Beeskow im Dialog mit zeitgenössischen Positionen

 

Die Erinnerung an die DDR als Land der eigenen Herkunft und Teil der heutigen Bundesrepublik steht im Fokus der Ausstellung „Zeitumstellung“. Gesellschaftspolitische Entwicklungen der jüngsten Zeit machen deutlich, wie divers und heterogen die Erinnerungen an dieses vermeintlich „verschwundene“ Land sind. Das Zusammenspiel ausgewählter Arbeiten des Beeskower Bestandes mit heutigen Positionen ermöglicht in dieser Ausstellung neue Dialoge, Sichtweisen und Fragestellungen. Werke des Kunstarchivs werden mit aktuellen Arbeiten zeitgenössischer Künstler*innen neue Perspektiven auf die DDR eröffnen und den Blick über die historisch bedingten Grenzen hinaus erweitern.

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Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung:
Joachim Bayer, Claudia Borchers, Gudrun Brüne, Manfred Butzmann, Fritz Duda, Wolfgang Eckhardt, Bernhard Franke, Friedrich-Wilhelm Fretwurst, Peter Fritz, Ellen Fuhr, Gerhard Füsser, Dieter Gantz, Albrecht Gehse, Gerd Gombert, Max Görner, Bruno Griesel, Claas Gutsche, Ruthild Hahne, Monika Hamann, Harald Hauswald, Michael Hegewald, Hermann Hensel, Eberhard Hertwig, Christa und Günter Hoffmann, Martin Hoffmann/Reinhard Zabka, Frenzy Höhne, Jo Jastram, Doris Kahane, Susanne Kandt-Horn, Doris Karras, Achim Kircher, Konrad Knebel, Kurt-Hermann Kühn, Rolf Lindemann, Harry Lüttger, Maria Mateva, Harald Metzkes, Ingeborg Michaelis, Paul Michaelis, Rainer Muhrbeck, Barbara Müller-Kageler, Gudrun Petersdorff, Mario Pfeifer, Carla Pohl, Volker Pohlenz, Inken Reinert, Lothar Rericha, Gottfried Richter, Horst Ring, Gerhard Rommel, Gerti Schlegel, Rolf Xago Schröder, Werner Schulz, Maria  Sewcz, Hartmut Staake, Daniel Theiler, Hans Ticha, Andreas Wachter, Norbert Wagenbrett, Malte Wandel, Christoph Wetzel, Walter Womacka, Axel Wunsch, Thomas Ziegler, Annett Zinsmeister, Christof Zwiener

Kuratiert von Elke Neumann
Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Schloss Biesdorf und dem Kunstarchiv Beeskow

Die Ausstellung „Zeitumstellung“ ist in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Elke Neumann im Sinne der Neuausrichtung des Kunstarchivs Beeskow entwickelt, deren Ziel u. a. ist, den Bestand durch einen gegenwartsbezogenen Umgang noch stärker für neue Perspektiven zu öffnen.

Über 70 Arbeiten aus dem Kunstarchiv treten im Schloss Biesdorf in einen Dialog mit zeitgenössischen künstlerischen Arbeiten, die zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffen wurden. So werden Karl-Liebknecht-Büsten der Künstlerin Ruthild Hahne Teil einer Arbeit des Künstlers Daniel Theiler. In diesem Zusammenspiel finden sich die über 70jährigen Skulpturen in der gegenwärtigen Diskussion um die Gestaltung der Berliner Stadt-Mitte wieder. Arbeiten der Künstlerin Barbara Müller-Kageler und des Künstlers Michael Hegewald aus den 1970er und 1980er Jahren werden um ihre jeweils aktuell geschaffenen Arbeiten ergänzt. Kontinuitäten und Diskontinuitäten in Themen und Umsetzung des künstlerischen Schaffens werden in der zeitübergreifenden Zusammenschau erfahrbar. Aus Schrankwänden und Küchenmöbeln aus der Sammlung des Dokumentationszentrums für Alltagskultur der DDR hat die Künstlerin Inken Reinert ihre Arbeit zusammengesetzt: „Entsammelte“ Bestandsstücke werden hier zur raumgreifenden Installation.

Mit dem Schloss Biesdorf arbeitete das Kunstarchiv schon mehrmals zusammen. Seit 2016 waren immer wieder einzelne Werke oder Werkgruppen aus dem Bestand des Kunstarchivs in thematische Ausstellungen integriert. Zudem gab es drei Präsentation von grafischen Mappenwerken. In der „Zeitumstellung“ stehen Gemälde, Papierarbeiten, Skulpturen sowie ein Wandteppich von insgesamt 59 Künstler*innen aus dem Beeskower Bestand im Fokus.

Kontakt: angelika.weissbach@l-os.de

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Vorschau

Thomas Kläber, o. T. („Erlebnis Trasse“), 1984, ©Th. Kläber

Der Ausbau der Erdgasleitung Nord Stream 2 in der Ostsee ist heute ein brisantes geopolitisches Thema. Bereits seit Jahrzenten wird um die Vorherrschaft auf dem europäischen Energiemarkt gerungen. Die Beteiligung am Ausbau der „Drushba“-Trasse (russ. Дружба; dt. Freundschaft) von den 1970er bis in die 1990er Jahre war das Vorzeige-Projekt der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Ausland. Tausende Arbeiter*innen waren über Jahre entlang der Trasse im Einsatz, dafür bekam die DDR Erdgas aus der Sowjetunion.

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Das „Jahrhundertprojekt“ wurde von einer großangelegten Kulturkampagne begleitet: Die DDR brachte Künstler*innen an die Trasse, um dort die „Trasniks“ zu unterhalten; vor Ort entstanden künstlerische Arbeiten, die in Wanderausstellungen entlang der Trasse sowie in der DDR gezeigt wurden und schließlich wurde der Bau in Publikationen und zahlreichen Reportagen im Fernsehen inszeniert. Die Ausstellung widmet sich der Verknüpfung von Kultur- und Wirtschaftspolitik, untersucht, welches Image für die Öffentlichkeit konstruiert wurde und welche Rolle die Kunst dabei spielte.

Ausstellungsort: ehem. Selbstbedienungskaufhalle, Saarlouiser Straße, Eisenhüttenstadt

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2021 »Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Bewegung«

Kulturland Brandenburg 2021 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.

Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen.

Mit freundlicher Unterstützung der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Besonderer Dank gilt Holger Friedrich, der den Projektraum für die Ausstellung zur Verfügung stellt.

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Veranstaltungen

On Tour

Der Bildersalon des Oderbruch Museums: Links, ganz oben in der Ecke hängt das Beeskower Bild „Alt-Wustrow“ (1983) von Günter Brendel. Foto: Kunstarchiv, ©Künstler*innen, Kunstarchiv.

Über 30 Werke des Malers und Grafikers Günter Brendel (*1930) sind im Bestand des Kunstarchivs. Neben zahlreichen Berliner Stadtansichten sind auch Landschaften jenseits des urbanen Zentrums von ihm gemalt worden. Das Bild „Alt-Wustrow“ (1983) zeigt das titelgebende Dorf im Oderbruch. Und dort ist das Bild nun auch zu entdecken: im Bildersalon des Oderbruch Museum in Altranft. Dort ist es bis Ende des Jahres Teil einer vielseitigen Zusammenstellung von Kunstwerken aus dem und über das Oderbruch.