Kunstarchiv Beeskow

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Kunstarchiv Beeskow

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Breitscheidstraße 7
15848 Beeskow

Hausanschrift:
Spreeinsel Beeskow
Zugang über Burg Beeskow
Frankfurter Straße 23
15848 Beeskow

E-Mail: info@kunstarchiv-beeskow.de
Telefon: 03366 – 35 27 35

Besuch

Das Kunstarchiv Beeskow kann im Rahmen von Führungen sowie von Veranstaltungen besucht werden.
Bitte beachten Sie dazu unser Programm.
Die Besuchsgruppen sind auf 20 Personen beschränkt.
Wir empfehlen eine Voranmeldung unter: 03366 – 352727

Neben den öffentlichen Führungen im laufenden Veranstaltungsprogramm besteht das Angebot, diese gesondert zu buchen. Anmeldung unter: 03366 – 352727

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Eintrittspreise

Sonderführung
60 Minuten

Pro Person: 9 €
Ermäßigt: 7 €

Gruppen (max. 20 Personen):
26 €, zzgl. Preis

 

Wie Sie uns erreichen

Mit dem Auto aus Richtung Berlin über die A12 Abfahrt Storkow oder Fürstenwalde Ost und aus Richtung Süden kommend über die A13 Abfahrt Duben und weiter über die B 87.

Mit der Bahn RE 1 bis Fürstenwalde, Bus in Richtung Beeskow bis Hast. Bahnhof oder NEB: RB 36 bis Beeskow.

Mit dem Rad über den Spreeradweg (entlang der Spree von Sachsen nach Berlin, 196 km).

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Ausstellungen

Sonderausstellungen 1995-2015

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In der DDR gehörte das „Bildnerische Volksschaffen“ mit Zirkeln und Einzelschaffenden der bildenden und angewandten Kunst zu einer geförderten, ideologisch beeinflussten und finanziell begünstigten „Massenkultur“. Staat und Kommunen, Gewerkschaft und Betriebe, Schulen und Hochschulen sowie die Jugend- und Frauenorganisation und der Kulturbund waren ihre Träger und zugleich Vermittler zur offiziellen Kulturpolitik.

Die „Freizeitkunst“ brachte auf diese Weise beachtliche künstlerische Potenziale hervor und beförderte Kunsterziehung und Geschmacksbildung.

Die Beeskower Sammlung ist seit den 1990er-Jahren Erbe und damit Bewahrer, Pfleger und Aussteller von Werken auch des DDR-Laienschaffens. Sie gehörten zum ehemaligen Besitz vor allem des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft und des Kulturbundes sowie verschiedener kultureller Einrichtungen. Die Kunstwerke wurden als Sammlungsbestände und zum öffentlichen Gebrauch angekauft. Dabei fungierten Betriebe, gesellschaftliche Organisationen und kulturelle Institutionen als Auftraggeber oder erwarben u. a. Werke der Malerei, Grafik und Plastik in Ausstellungen des „Bildnerischen Volksschaffens“.

Die ausgestellten Werke dokumentieren die Vielfalt der von den Amateuren bevorzugten Themen, wozu Landschafts- und Porträtmalerei, Darstellungen der Arbeitswelt, des Alltags sowie politischer Anliegen zählen. Sie sind in Zirkeln unter Anleitung professioneller Künstler entstanden oder von individuell tätigen Einzelschaffenden erarbeitet worden. Im Kunstarchiv Beeskow erfahren die Arbeiten des DDR-Laienschaffens neben den Werken akademischer Künstler eine angemessene Wertschätzung. In der Eisenhüttenstädter Ausstellung ist mit über 70 Exponaten jedoch nur ein Bruchteil der in Beeskow archivierten Arbeiten der Freizeitkunst zu sehen.

Kuratoren: Prof. Dr. Ute Mohrmann, Uwe Burckhardt, Dr. Barbara Herrmann, Martin Wegner, Horst Wiese

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Ein Gemeinschaftsprojekt der Max-Lingner-Stiftung und des Kunstarchivs Beeskow.

 

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Nachdem sich der Maler Max Lingner (1888-1959) in den 1930er Jahren in Paris als Pressezeichner für die kommunistischen Zeitungen MONDE und l‘Humanité einen Namen gemacht hatte, kehrte er 1949 in sein Heimatland zurück, um beim Aufbau eines antifaschistischen Deutschlands mitzuwirken. Seine ersten Aufträge waren Großdekorationen, wie er sie bereits in Frankreich für die Pressefeste der Humanité realisiert hatte. In Berlin gestaltete er im Lustgarten und Unter den Linden für die Kundgebungen zum 1.Mai 1950 ein Bildprogramm aus mehreren Teilen, das als „Kunstausstellung auf der Straße“ gefeiert wurde. Parallel dazu beteiligte er sich auf Einladung des Ministeriums für Aufbau der DDR am Wettbewerb für ein Wandbild am Haus der Ministerien. Doch kaum war Lingner als Sieger des Wettbewerbes hervorgegangen, wurde er im Rahmen der Formalismus-Kampagne dogmatisch kritisiert. Seinen ersten Entwurf für das Wandbild musste er fünf Mal überarbeiten, und als es 1953 eingeweiht wurde, stellte ihn das Ergebnis nicht zufrieden.

In der Ausstellung sind Entwürfe für die Festdekorationen und für die verschieden Versionen des Wandbildes zu sehen. Weiterhin lässt sich der Zyklus großformatiger Historiengemälde, die Lingner ebenfalls Anfang der 1950er Jahre konzipiert hat, in Kompositionsskizzen und Einzelstudien anschaulich nachvollziehen. In den Illustrationen, die Lingner für Bücher mehrere DDR-Verlage gezeichnet hat, kann man schließlich seine französischen Motive wiederfinden.

Die präsentierten Zeichnungen und Gemälde kommen aus der Sammlung der Max-Lingner-Stiftung sowie aus Privatbesitz. Eine Dokumentation zu Lingners Leben und Werk ergänzt die Ausstellung

Kuratoren: Herbert Schirmer, Dr. Angelika Weißbach

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Malerei des Kunstarchivs Beeskow und des Kunstfonds des Freistaates Sachsen, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.

 

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Die Ausstellung will einen differenzierten Blick in die Sammlung ermöglichen und deren vernachlässigtes Potential erschließen. Darum handelt es sich bei diesen 75 Bildern aus 40 Jahren Kunst im Auftrag bzw. Ankauf nicht nur um eine mechanische Addition der gewohnt erwarteten klassenkämpferischen Attitüden, sondern mehr um ein Konvolut unauffälliger, dem schlichten Alltagsleben verpflichteter Bilder. Bilder von unverbindlicher Beschaulichkeit, Bilder auch, auf denen sich Belanglosigkeiten und künstlerische Harmlosigkeit ausbreiten, wie sie in allen Epochen und Gesellschaftssystemen entstanden sind und – auch weiterhin entstehen.

Bis zum Ende der 1960er Jahre übten sich Künstler noch an der Übereinstimmung mit dem Publikumsgeschmack und den politisch sanktionierten Kunstvorstellungen der herrschenden Partei wie auch der sowjetischen Besatzungsmacht.

Mit der Fortschreibung des biederen Realismusverständnisses der 1950er Jahre, das schon unter den Nationalsozialisten den Kunsttenor gegen die wesentlichen Strömungen der Moderne des 20. Jahrhunderts in Deutschland gebildet hatte, wurde der kleinbürgerliche Kunstgeschmack breiter Bevölkerungskreise zum entscheidenden Argument der Kulturpolitik gegen eine zeitgemäße Entwicklung der bildenden Künste. Erst die so genannte Problemmalerei der 1970er Jahre berief sich auf die nüchterne Befragung der Wirklichkeit und die Umwandlung der realen Dingwelt in eine hintergründige, meist mit gleichnishaften Rückverweisen auf Mythen vergangener Epochen aufgeladene Realität. Bis zum Ende der DDR entstehen Bilder, die in der europäischen Tradition stehen, die bestimmt sind von der Lust am Malen und von dem Traum, das Leben durch Bilder verändern zu können.

Hatte die Staatliche Kunstkommission der Sowjetischen Besatzungszone noch das Werk Albrecht Dürers und Tendenzen des kritischen Realismus des 19. Jahrhunderts als vorbildhaft empfohlen, den werktätigen Menschen zur Ikone, zum Helden der sozialistischen Bewegung stilisiert, so breitete sich auf den Leinwänden der 1980er Jahre eher Katerstimmung und Aschermittwochsatmosphäre aus. Die Agonie des Staates provozierte die Verweigerung von Gehorsam und Gefolgschaft. Zwischen williger Auftragserfüllung und totaler Verweigerung, zwischen staatlicher Fürsorge und Ablehnung kulturpolitischer Prämissen, zwischen Nischenphänomenen und Außenseitertum, war im Grunde alles möglich. Selbst die Auftragskunst aus den 1980er Jahren zeugt davon, dass Staat und Gesellschaft in der DDR längst auseinander gefallen waren, und dass vor allem Künstler die Missstände anprangerten, an Symptomen laborierten, Freiräume erkundeten und Widersprüche zwischen politischen und sozialen Ansprüchen und gesellschaftlicher Wirklichkeit aufdeckten.

Text: Herbert Schirmer

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Eine Kooperation des Kunstarchivs Beeskow und der Kunststiftung Poll, Berlin.

 

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Seit dem Fall der Mauer wurde die Rolle der Frau in Ost und West im öffentlichen Diskurs immer wieder thematisiert und auch idealisiert. Der Blick auf die Kunstwerke blieb dabei aber weitgehend aus, obwohl sich gerade in ihnen Weltbilder und Identitätsvorstellungen und somit auch Bilder der Frau verdichten.
Bilder von uns selbst – egal ob in der Eigen- oder Fremdwahrnehmung – sind niemals bloße Abbilder, sondern Konglomerate der verschiedensten Welten. In der popkulturellen Bildproduktion nehmen medial bzw. öffentlich verbreitete Vorstellungen vom „gesellschaftlichen So-Sein“ – Role Models – einen gewichtigen Stellenwert ein.

Die Ausstellung „Role Models!“ zeigt einen Ausschnitt der inhaltlichen und formalen Vielfalt der Bestände aus dem Kunstarchiv Beeskow in den Räumen der Galerie der Kunststiftung Poll in Berlin. In der erstmaligen Kooperation beider Institutionen geht es um die Wirklichkeit der Bilder, die immer auch mit der gesellschaftlichen Realität in Verbindung steht. In diesem Spannungsfeld wird anhand der von Künstlerinnen und Künstlern (Selbst- und Fremdbilder) geschaffenen Werke nach dem Bild der Frau in einer Vorbildfunktion unter den Vorzeichen von Arbeit, Mythologie und Weiblichkeit gefragt.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Verlag Kettler.

Text: Claudia Jansen

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Mit der Ausstellung „SEITENWECHSEL – Bildende Künstler zwischen 1945 und 1965“ realisiert das Kunstarchiv Beeskow die zweite Ausstellung im Südbahnhof Krefeld.

 

 

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Dokumentiert werden auf 50 Informationstafeln Aussagen zu Notwendigkeit und Art des Weggangs der Künstler von Ost nach West und umgekehrt. Als häufige Ursachen für den Weggang sind politische Repressalien, gesellschaftliche Ausgrenzung oder fehlende Anerkennung, künstlerische Defizite sowie private Entscheidungen zu nennen. Die Dokumentation wird ergänzt durch originale Kunstwerke aus jener Zeit. Diese kommen aus dem Bestand des Beeskower Kunstarchivs, der Artothek der Sozialen Künstlerförderung Berlin, aus Museen sowie von privaten Leihgebern.

Die anfänglichen Hoffnungen nach einer gerechten Gesellschaft und humanen Werten auf beiden Seiten wird durch die von den Besatzungsmächten unterschiedlich dominierte Kulturpolitik schon bald in Richtungen gedrängt, die unterschiedlicher nicht sein können. Während Kunst und Künstler in der Bundesrepublik ihre Entwicklung größtenteils in Freiheit selbst bestimmen, geraten Künstler im Osten zunehmend in die staatliche Erziehungsmaschinerie und werden häufig zu ideologischen Erfüllungsgehilfen. Die Ausrichtung erfolgt – unter tatkräftiger Mitwirkung der sowjetischen Besatzungsmacht – am sozialistischen Realismus, mit dessen dogmatischer Handhabung das Maß der Abgrenzung bestimmt wird. Vor diesem Hintergrund zeigt sich gerade in den 1950er Jahren, welche Auswirkungen der Kalte Krieg auf Kunst und Künstler in beiden Teilstaaten hat, wie sich die Fronten allmählich verhärten und die ideologische Auseinandersetzung bis in die ästhetischen Bereiche reicht und existenzielle Dimensionen annimmt.

Der Versuch der Künstler im Osten, nach 1945 an den Kunstströmungen von vor 1933 anzuknüpfen, misslingt unter dem sowjetischen Diktat des Sozialistischen Realismus und der verhinderten Anknüpfung an der bereits von den Nationalsozialisten diffamierten Moderne durch die Kulturfunktionäre der SED.

Die Situation an den Kunsthochschulen spitzt sich nach 1949 ideologisch zu, was Georg Baselitz, Gotthard Graubner, Gerhard Richter, Eugen Schönebeck oder Günther Uecker, um nur einige zu nennen, zwingt, die DDR zu verlassen, um an den Kunstakademien in Berlin (West) und Düsseldorf ihr Studium fortzusetzen. Andere wie Hermann Bachmann oder Herbert Kitzel aus Halle (Saale) werden an Kunsthochschulen in der Bundesrepublik berufen. Wegen seiner realistischen Auffassung folgt Fritz Dähn aus Stuttgart dem Ruf an die Akademie nach Weimar, später nach Dresden und Berlin. Mac Zimmermann oder Heinz Trökes kehren nach nur zwei Semestern an der Weimarer Hochschule nach Berlin (West) zurück. Künstler wie Gustav Seitz, Heinrich Ehmsen oder Oskar Nerlinger werden wegen ihres kunstpolitischen Engagements in der sowjetischen Besatzungszone aus ihren Lehrämtern in Berlin (West) entlassen und finden in Berlin (Ost) Aufnahme. In den 1960er Jahren fliehen Künstler wie Rainer Kriester, Sieghard Pohl oder Lothar Fischer nach Inhaftierung in der DDR über die Grenze nach Berlin (West).

Mit dem Bau der Mauer und der Verfassungsänderung in der DDR wird die Abgrenzung zwischen Ost und West zementiert. Der Wechsel in den anderen Teil

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Die Ausstellung »BilderBühnen« gibt mit den zwischen 1978 und 1988 entstandenen Gemälden einen Einblick in das Themenspektrum der offiziell in der DDR akzeptierten Kunst und präsentiert verschiedene künstlerische Konzepte der 1980er Jahre.

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Die Kunstwerke der Ausstellung stehen stellvertretend für eine thematische Kunst, die große Formate und eine expressive Malweise, Verfremdungen und räumliche Inszenierungen miteinander verbindet und die in der Komplexität der dargestellten Figuren und Konflikte auch heute noch einen mehrschichtigen Deutungsspielraum aufweist. Viele Künstler hatten mit ihren Bildern gesellschaftliche Konfliktfelder programmatisch bearbeitet und auf diese Weise dazu beigetragen, dass die Kunst gesellschaftliche Prozesse ständig begleitete und kommentierte, aber auch Antworten anbot, die sonst nirgendwo zu bekommen waren. Vor allem die jüngere Generation versuchte sich an einer in Ikonographie und Stilistik drastischen Malweise, die kritisch die eigene Verstrickung mit der Gesellschaft thematisierte. Zu sehen sind Werke von drei Künstlergenerationen, die als Lehrer oder Studenten an den Kunsthochschulen in Berlin, Leipzig, Dresden und Halle tätig waren.

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Der Ausstellungstitel Schichtwechsel bezieht sich sowohl auf den Wandel der Arbeitswelt als auch auf den gesellschaftlichen Wandel nach dem Ende der DDR und dem damit verbundenen Paradigmenwechsel in der Kunst.

 

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In thematisch strukturierten Abteilungen werden zeitübergreifend Schwerpunkte gesetzt wie das neue Menschenbild, Aufbau der DDR, Welt der Arbeit (Industriedarstellungen, Brigadebilder, Helden der Arbeit, Aussteiger etc.), gesellschaftliches Engagement, Landschaft/Stillleben, die der gegenständlichen Darstellung verpflichtet sind. In der letzten Abteilung sind Künstler vertreten, die vor allem in den verschiedenen grafischen Techniken in Bereichen des Abstrakten gearbeitet haben.

Schichtwechsel verdeutlicht im anhaltenden Kontext des deutsch-deutschen Bilderstreites noch einmal die enge Verbindung zwischen Staat und Kunst und lässt die Künstler mit ihren Werken, weniger mit ihren Biografien oder den Auftragskriterien, zu Wort kommen. Allein die Bilder teilen mit, wie weit ein Künstler sich angepasst oder über seine mittelmäßige Begabung mit der Bedienung entsprechender Themen hinweggetäuscht hat.

Die Texte auf den Informationstafeln dienen der Aufklärung über Zusammenhänge und gegenseitige Abhängigkeiten wie dem verordneten sozialistischen Realismus, der aus der nationalsozialistischen Kulturpolitik übernommenen Diffamierung der Moderne, aber auch der Abgrenzung gegenüber der verordneten offiziellen Kunstpolitik (Staatliches Auftragswesen) und Versuchen der trickreichen Auslegung.

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Eine Ausstellung des Muzeum Lubuskie, Gorzów Wielkopolski, in Kooperation mit dem Kunstarchiv Beeskow.

 

Młoda sztuka w Polsce 1949-1959
Portrety z kolekcji „Krąg Arsenału 1955“

Wystawa Muzeum Lubuskiego im. Jana Dekerta w Gorzowie Wlkp. we współpracy z Kunstarchiv Beeskow

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1955 wurde in Vorbereitung der V. Weltfestspiele in Warschau von polnischen Künstlern eine Ausstellung zum Thema „Gegen Krieg, gegen Faschismus“ organisiert. Die Gemälde, Skulpturen und Grafiken im Warschauer Arsenal bedienten allerdings nicht die offiziellen Kunsterwartungen, die noch sehr vom Dogmatismus des so genannten Sozrealismus der Stalinzeit geprägt waren. Vielmehr stand die Ausstellung für das Bedürfnis der jungen Generation nach künstlerischer Freiheit und förderte Potenziale einer modernen Ausdrucksweise zutage.

Ein Großteil dieser Kunstwerke befindet sich heute im Muzeum Lubuskie in Gorzów, in einem alten Speicher an der Warthe. Sie stehen heute für den vorherrschenden künstlerischen Individualismus in Polen seit 1945 und sind ein wichtiges Zeugnis für die ständige Suche polnischer Künstler nach eigenen Wegen in der Kunst.

 

W roku 1955 w ramach przygotowań do odbywającego się wwarszawie V. Światowego Festiwalu Młodzieży i Studentów polscy artyści plastycy zorganizowali wystawę pod hasłem „Przeciw wojnie – przeciw faszyzmowi“. Obrazy, rzeźby i grafiki w warszawskim Arsenale nie odpowiadały jednak oficjalnym wymogom stawianym sztuce w dogmatycznym duchu „realizmu socjalistycznego“ czasów stalinizmu. Wystawa była dużo bardziej wyrazem potrzeby artystycznej wolności młodego pokolenia i wydobyła na światło dzienne potencjał nowoczesnych środków wyrazu. Większość tych dzieł znajduje się dziś w Muzeum Lubuskim w Gorzowie, wystawiana w na ekspozycji w zabytkowym nadwarciańskim Spichlerzu. Dzieła te mówią dziś o dominującym w Polsce po 1945 roku artystycznym indywidualizmie,stanowiąc ważne świadectwo stałych poszukiwań własnych dróg w sztuce przez polskich artystów.

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Im Werkbestand des Kunstarchivs Beeskow befinden sich rund 300 Porträts, darunter Gemälde und Kleinplastiken, auf denen Politiker, Künstler und Geistesgrößen dargestellt wurden, aber auch einfache Menschen aus Betrieben und aus dem Alltag, aus der Nachbarschaft und den Nachbarländern, ebenso wie Kinder und Alte.

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Die Ausstellung „Helden auf Zeit“ fragt nach dem Stellenwert dieser Porträts in der Kunst der DDR, und sie befragt die Künstler, die das Porträt als wichtige Ausdrucksform in ihrem künstlerischen Schaffen betrachteten. Die Ausstellung illustriert anhand von 44 Objekten, warum die Menschen auf den Porträts zu einer bestimmten Zeit für bildwürdig befunden wurden und verfolgt die Wege der Kunstwerke nach ihrer Fertigstellung bis ins Jahr 1989.

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Eine Ausstellung im Abgeordnetenhaus von Berlin mit Bildern aus dem Kunstarchiv Beeskow und der Sammlung der Sozialen Künstler- förderung Berlin.

 

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Mit der Schaffung des Kulturfonds in der DDR im Jahr 1949 und der 1950 ins Leben gerufenen
Sozialen Künstlerförderung in Berlin (West) wurde die Alimentierung von Künstlern zum festen Bestandteil der Kulturpolitik beider deutscher Staaten.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von 33 Künstlerinnen und Künstlern, gibt Einblicke in ihre Biographien, in die zum Teil sehr unterschiedlichen Erwerbsstrategien und spannt zudem einen visuellen Bogen über mehrere Generationen und verschiedenste Kunststile.

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Das Stillleben wurde in der Kunst der DDR nicht durch Aufträge gefördert, es diente in der Mehrheit individuellen Studienzwecken, wobei heute noch das Handwerkliche überzeugt.

 

 

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Die Ausstellung mit 49 Gemälden und 10 Grafiken zeigt, dass die Grenzen vom Stillleben zu anderen Kunstgattungen immer fließend waren. Neu sind Gegenstände aus der Arbeitswelt: Zentralheizung statt Biedermeiermöbel, Glühlampe statt Kerze, Thermoskanne statt Weinkrug, Büchsenwurst statt ganzer Fisch.

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Am 11. Oktober 1958 starb in Berlin der Dichter Johannes R. Becher. Den Weg zum „ganzen“ Dichter, zu seinen besten Texten und klügsten Ge- danken finden zu helfen, war in den 1970er und 1980er Jahren das Ziel von Aufträgen des Kulturbundes der DDR an fast 100 Künstler.

 

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In den Gemälden und Graphiken, Plastiken, Fotographien und Plakaten näherten sich die Künstler auf die ihnen eigene Weise – zustimmend oder kritisch, solidarisch oder hinterfragend, anerkennend oder ablehnend.

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Eine Ausstellung mit Bildern aus dem Kunstarchiv Beeskow und der Sammlung der Sozialen Künstlerförderung Berlin.

 

 

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Mit der Schaffung des Kulturfonds in der DDR im Jahr 1949 und der 1950 ins Leben gerufenen Sozialen Künstlerförderung in Berlin (West) wurde die Alimentierung von Künstlern zum festen Bestandteil der Kulturpolitik beider deutscher Staaten.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von 33 Künstlerinnen und Künstlern, gibt Einblicke in ihre Biographien, in die zum Teil sehr unterschiedlichen Erwerbsstrategien und spannt zudem einen visuellen Bogen über mehrere Generationen und verschiedenste Kunststile.

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Eine Wanderausstellung in Kooperation mit den Meininger Museen.

 

Stationen:

 

Schloss Rheinsberg, Februar – Mai 2006

 

Freilichtmuseum Domäne Dahlem Berlin, Mai – Oktober 2006

 

Regionalmuseum Bad Frankenhausen, Februar – Mai 2007

 

Meininger Museen, Schloss Elisabethenburg, Juni – September 2007

 

Museum für DDR-Kunst, Berlin, September 2008 – März 2009

 

 

 

 

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Aus Anlass des 60. Jahrestages der Bodenreform stellte das Kunstarchiv Beeskow ein breites Spektrum von Gemälden und Grafiken aus eigenen Beständen sowie ausgewählten Exponaten
der „Bauern-Galerie“ aus den Meininger Museen zusammen. Jedes Kunstwerk hat seine Geschichte, in der sich verschiedene Bedeutungsschichten überlagern: das Leben des Künstlers, die Entwicklungen auf den Dörfern seit 1945, die Bestimmung des Bildes nach seiner Fertigstellung und seine Nutzung bis in die Gegenwart.

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Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam und der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Frankfurt am Main/ Potsdam-Babelsberg.

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„Bilder, zur Sonne, zur Freiheit, endlich hinaus mit ihnen ans Licht der Öffentlichkeit. Aus der riesigen Sammlung nahezu unbekannter Werke des Kunstarchivs Beeskow stammen 60 Landschaftsbilder und 30 Grafiken, die jetzt in Potsdam zu besichtigen sind.“ (Die Zeit, 4.11.2004)

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Bildende Künstler der drei ehemaligen Nordbezirke der DDR – Malerei, Grafik und Plastik aus dem Kunstarchiv Beeskow.

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Die Ausstellung entstand im Kontext eines studentischen Projektes des Caspar-David-Friedrich-Instituts der Universität Greifswald, bei dem die Werke von Künstlern aus den ehemaligen drei Nordbezirken Rostock, Neubrandenburg und Schwerin näher untersucht wurden.

Stationen:

Museum der Stadt Wolgast / Altes Rathaus, Juli – September 2004

 

Vineta-Museum Barth, November 2004 – Januar 2005

 

Schleswig-Holstein-Haus Schwerin, Mai – Juni 2005

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Die Depot-Ausstellung gewährte erneut Einblicke in den Bestand des Kunstarchivs Beeskow. Die ausgestellten Arbeiten waren von zwei Künstlerinnen mit ost- und westdeutscher Biografie ausgewählt worden.

Nach zwei Jahren Wartezeit waren wieder Bilder aus dem Kunstarchiv auf der Burg Beeskow zu sehen.

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Beispiele fast aller Genres wie Malerei, Grafik, Zeichnung, Plastik, Keramik, Kunsthandwerk, Kunst am Bau, aber auch Gastgeschenke, Bücher und Zeitschriften wurden zusammengeführt.

Wichtiger als stimmig nebeneinander arrangierte Werke erschien dabei der unverstellte Blick auf „Deponiertes“ – inklusive der Archivdatenblätter.

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Eine Ausstellung mit Grafiken aus dem Bestand des Dokumentationszentrums Kunst der DDR.

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„… ein stetiges Wechselbad der Gefühle! Erfreuliche Neuentdeckungen, mitunter nur eine Enttäuschung gegenüber alten Bekannten, die man gezielt und erwartungsvoll gesucht hatte und sie nun wie durch eine andere Brille sehen konnte.“

(Otto Kummert, Zur Ausstellung)

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3. Ausstellung des Dokumentationszentrums Kunst der DDR.

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Diesmal wurde die institutionelle und gesellschaftliche Kunstförderung unter der Überschrift „Befreiung vom Faschismus und Freundschaft zur Sowjetunion“ thematisiert.

Der Titel zitiert die erste Zeile der Nationalhymne der DDR: „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt“ (Text: Johannes R. Becher, Musik: Hanns Eisler).

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Eine Ausstellung des Dokumentationszentrums Kunst der DDR.

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Unter den gezeigten Arbeiten aus der Zeit zwischen 1948 und 1988 sind die wichtigsten Motive und Themen der Auftrags- und Ankaufskunst vertreten. Es sind Beispiele für die Beziehung zwischen Kunst und Macht im Zustand der Harmonie.

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Die zweite Ausstellung des Sammlungs- und Dokumentations- zentrums Kunst der DDR zeigte eine Auswahl graphischer Arbeiten von 15 Künstlern, die aus dem Bestand des ehemaligen Zentrums für Kunstausstellungen der DDR dem Institut für Auslands- beziehungen (ifa) als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurden.

Erste öffentliche Präsentation des Sammlungs- und Dokumentationszentrums Kunst der DDR. Lothar de Maiziere und der brandenburgische Kulturminister Steffen Reiche sprechen zur Eröffnung. Die Ausstellung zählt 66.000 Besucher.