Kunstarchiv Beeskow

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Kontakt

Kunstarchiv Beeskow

Postanschrift:
Breitscheidstraße 7
15848 Beeskow

Hausanschrift:
Spreeinsel Beeskow
Zugang über Burg Beeskow
Frankfurter Straße 23
15848 Beeskow

E-Mail: info@kunstarchiv-beeskow.de
Telefon: 03366 – 35 27 35

Besuch

Das Kunstarchiv Beeskow kann im Rahmen von Führungen sowie von Veranstaltungen besucht werden.
Bitte beachten Sie dazu unser Programm.
Die Besuchsgruppen sind auf 20 Personen beschränkt.
Wir empfehlen eine Voranmeldung unter: 03366 – 352727

Neben den öffentlichen Führungen im laufenden Veranstaltungsprogramm besteht das Angebot, diese gesondert zu buchen. Anmeldung unter: 03366 – 352727

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Eintrittspreise

Sonderführung
60 Minuten

Pro Person: 9 €
Ermäßigt: 7 €

Gruppen (max. 20 Personen):
26 €, zzgl. Preis

 

Wie Sie uns erreichen

Mit dem Auto aus Richtung Berlin über die A12 Abfahrt Storkow oder Fürstenwalde Ost und aus Richtung Süden kommend über die A13 Abfahrt Duben und weiter über die B 87.

Mit der Bahn RE 1 bis Fürstenwalde, Bus in Richtung Beeskow bis Hast. Bahnhof oder NEB: RB 36 bis Beeskow.

Mit dem Rad über den Spreeradweg (entlang der Spree von Sachsen nach Berlin, 196 km).

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Bestand

Einblick

Zum Bestand des Kunstarchivs Beeskow gehören 17.000 Werke der bildenden Künste aus 40 Jahren DDR: 360 Plastiken, 1.500 Gemälde, 1.700 Zeichnungen, 330 Grafik-Mappen (mit 4.100 Blättern), 8.800 originalgrafische Einzelblätter und 550 Fotografien. Unter den insgesamt 1.700 Künstlern finden sich 380 Frauen.

 

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Vor 1990 waren die meisten Werke der bildenden Künste im Besitz des FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund). Dann folgen der Magistrat von Berlin und der Kulturfonds, danach die FDJ (Freie Deutsche Jugend), der Kulturbund, die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), die DSF (Deutsch-Sowjetische Freundschaft) und die Blockparteien. Die kleinsten Bestände kommen von der Liga für Völkerfreundschaft und der GST (Gesellschaft für Sport und Technik).

Nach Ländern geordnet kommen 11.900 Werke aus Berlin, 3.480 Werke aus Brandenburg und 1.620 Werke aus Mecklenburg-Vorpommern.

Zum Bestand des Kunstarchivs gehören darüber hinaus auch 1.500 Werke der angewandten Kunst und des Laienschaffens.

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Leihanfragen

Der umfangreiche Bestand des Kunstarchivs Beeskow ist in jedweder Weise der Öffentlichkeit verpflichtet. So steht neben dem Erhalt der Kunstwerke ihre historische Kontextualisierung und Bereitstellung für den öffentlichen Diskurs im Zentrum der Arbeit. Das meint die Erarbeitung eigener Ausstellung und Projekte sowie die Depots für Kolleginnen und Kollegen zu öffnen und Objekte für externe Vorhaben zur Verfügung zu stellen.

 

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Wir freuen uns über Ihre Leihanfragen, die mindestens  vier Monate vor der geplanten Leihnahme eingehen. In Ihrer Anfrage stellen Sie kurz folgende Punkte dar: Ausstellungskonzept, Beschreibung der Institution und der Ausstellungsbedingungen.

Nach einer internen Prüfung, erhalten die potenziellen Leihnehmer*innen zeitnah eine Rückmeldung.

Ansprechpartnerin:

Sabrina Kotzian

Tel.: 03366 – 35 2735

sabrina.kotzian@landkreis-oder-spree.de

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Bibliothek

Ergänzend zu seinem Kunstbestand verfügt das Kunstarchiv Beeskow über eine umfangreiche Sammlung an Fachliteratur zum Themenkomplex Kunst- und Kulturgeschichte der DDR.

 

 

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Die Präsenzbibliothek steht allen Interessierten zur Verfügung. Bitte melden Sie sich vor Ihrem Besuch an.

Ansprechpartnerin:
Birgit Karau
Tel.: 03366 – 35 2733
Birgit.karau@landkreis-oder-spree.de

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Forschung

Das Kunstarchiv Beeskow versteht sich als kooperative Forschungsstätte und als öffentlicher Geschichtsspeicher: Forschende, Kuratierende, Studierende und Geschichtsinteressierte sind eingeladen, das in Beeskow lagernde Konvolut an Kunstwerken und Objekten von mehr als 1.700 Künstlerinnen und Künstlern zu befragen.

 

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Kooperationen mit Universitäten, Museen und Forschungseinrichtungen befördern vor allem die digitale Erfassung der Bestände und ermöglichen ihre breite Rezeption. Das Verbundprojekt „Bildatlas: Kunst in der DDR“ (2009 bis 2012) führte in Beeskow zu einer wissenschaftlichen wie digitalen Erfassung des Bestandes der Malerei, die zusammen mit der Generalinventur (2015 bis 2019) die Basis für die weitere Erschließung bildet.

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Von 2009 bis 2012 realisierte das Kunstarchiv Beeskow gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam das Verbundprojekt „DDR-Depotkunst und Geschichtsvergegenwärtigung“.

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Die erklärte Zielsetzung des Projektes war es, die vielfältigen Bestände an Kunst aus der DDR, die im Zuge des Gesellschaftsumbruchs aus der Öffentlichkeit verschwanden, in elektronischer Form und in einem Bildatlas wieder „sichtbar“ zu machen. Begleitend zum Projekt wurden umfangreiche Vernetzungs- und Präsentationsmaterialien einschließlich einer datenbankgestützten Bildquellen-Edition erstellt.
weitere Informationen:
www.bildatlas-ddr-kunst.de

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Publikationen

Titelcover: Marlene Heidel, Bilder außer Plan. Kunst aus der DDR und das kollektive Gedächtnis, Berlin, Lukas-Verlag, 2015.

Kunst aus der DDR wurde über zwei Dekaden meist nur als zeithistorisches und kulturpolitisches Dokument einer problematischen staatssozialistischen Vergangenheit diskutiert und erforscht.

 

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Marlene Heidels kulturwissenschaftliche Untersuchung nimmt dagegen Werke dieser Provenienz als künstlerische Zeugnisse ernst und verbindet sie mit gegenwärtigen ästhetischen Bildwelten.

Im Kunstarchiv Beeskow lagert ein weltweit einzigartiger Bestand von Kunst aus der DDR. Die von der Autorin beschriebene Geschichte dieses Sammlungsortes mit ihren Brüchen und Verzweigungen gibt Aufschluss über den öffentlichen sowie akademischen Diskurs seit 1989. Zugleich belegt sie mit zahlreichen Beispielen die Lebendigkeit und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Archivs und schlägt eine Alternative zur einseitigen Historisierung der darin aufbewahrten Werke vor.

Dazu entwickelt sie eine eigenständige theoretische Perspektive, die Zugang zur ästhetischen Funktion und zum sozial-historischen Kontext dieses kulturellen Erbes bietet und die Reproduktion politischer Spaltungen meidet. Schließlich werden vier Werke aus dem Kunstarchiv Beeskow exemplarisch als ästhetische Formen und gesellschaftliche Wissens- und Informationsspeicher analysiert.

Die untersuchten Gemälde sind nicht nur »Bilder außer Plan«, weil sie sich am Rande des kollektiven Gedächtnisses befinden, sondern auch und vor allem, weil sich ihre künstlerische Struktur sowohl einstigen als auch heutigen Indienstnahmen entzieht.

www.lukasverlag.com
271 Seiten, 43 Abbc., 158×235 mm, Klappenbroschur, 43 teils farbige Abbildungen
ISBN 978-3-86732-218-8

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Titelcover: Elize Bisanz / Marlene Heidel (Hg.), Bildgespenster Künstlerische Archive aus der DDR und ihre Rolle heute, Bielefeld, Transcript Verlag, 2015.

Kunst aus der DDR ist aus den Bildräumen der Gegenwart nahezu verschwunden. „Bildgespenster“ erkundet den Ort, an dem sich ein großer Teil dieser verdrängten Kunstgeschichte befindet: das Kunstarchiv Beeskow.

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Von diesem Ausgangspunkt aus werden künstlerische Archive aus der DDR und der Umgang mit ihnen untersucht sowie ihre heutige Rolle diskutiert. Im Mittelpunkt steht dabei das Archiv als Ort der Bilder, der die unterschiedlichsten strukturellen Veränderungen in der Kultur dokumentiert und kommentiert.

Bestellung und weitere Informationen: www.transcript-verlag.de

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Katalog zur Ausstellung Kunstarchiv Beeskow / Kunststiftung Poll / Claudia Jansen (Hg.),  92 Seiten, Format 28 x 21 cm, Beeskow 2012,

 

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aus dem Inhalt:

Lothar C. Poll:  Grußwort

Tanja Matthes:  Superwoman – Made in GDR. Von Rollenbildern und Rollenkonflikten

Claudia Jansen: Subjekt oder Objekt? Die Arbeiterin als Role Model

Marlene Heidel: Weiblichkeiten im Bilde. Stempel – Prägungen – Imaginationen

Gabriela Möller: New Role Models Umdeutung und Neuinterpretation mythischer Frauenfiguren

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Katalog zur Ausstellung Kunstarchiv Beeskow / Muzeum Lubuskie, Gorzow Wlkp. / Simone Tippach Schneider (Hg.),  76 Seiten, Format 21 x 21 cm, Beeskow / Gorzow 2011.

Katalog zur Ausstellung, Kunstarchiv Beeskow / Simone Tippach-Schneider (Hg.), 94 Seiten, Format 29 x 24 cm, Beeskow 2010.

 

 

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Autoren:

Dr. Thomas Irmer, Barbara Kaesbohrer, Andrea Koschwitz, Hartmut Krug, Martin Linzer, Jörg Mihan, Dr. Thomas Oberender, Dr. Simone Tippach-Schneider

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Begleitheft zur Ausstellung, Kunstarchiv Beeskow / Herbert Schirmer (Hg.), 57 Seiten, Format 12,5 x 14 cm.

Młoda sztuka w Polsce 1949-1959 Portrety z kolekcji „Krąg Arsenału 1955“

Katalog deutsch / polnisch

Kunstarchiv Beeskow / Muzeum Lubuskie, Gorzów
Wlkp.(Hg.), 40 Seiten, Format 28 x 21 cm,

Simone-Tippach-Schneider (Hg.), 200 Seiten im Format 21 x 28 cm, 44 Abbildungen farbig/ganzseitig, 140 kleinformatige Abbildungen, Beeskow 2009, Preis 20,00 Euro.

 

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Inhalt

 

Monika Flacke:
Grußwort

Simone-Tippach Schneider:
„Das Bild vom Helden“

Beatrice Vierneisel:
„Kunst im Auftrag“

Annette Dorgerloh:
Katalogtexte zu Hermann Bruse, Petra Flemming, Lutz Friedel, Ulla Gottschalk-Walter, Werner Nerlich, Christoph Wetzel, Walter Womacka

Ada Raev:
Katalogtexte zu Harald Becker, Gudrun Brüne, Ilja Glasunow, Bert Heller, Matthias Jaeger, Ursula Schmidt, Norbert Wagenbrett

Jens Semrau:
Katalogtexte zu Fritz Cremer, Ludwig Engelhardt, Sabina Grzimek, Waldemar Grzimek, Hermann Hensel, Gustav Seitz

Irmtraud Thierse:
Katalogtexte zu Edmund Bechtle, Peter Fritz, Reinhard Hoffmüller, Eberhard Hückstädt, Karl-Erich Müller, Otto Müller, Ronald Paris, Rolf Schubert, Heinrich Tessmer

Simone Tippach-Schneider:
Katalogtexte zu Paul Eisel, Gerd Gombert, Henri Deparade, Ilse Fischer, Bruno Griesel, Renate Niethammer, Jürgen Parche, Wilhelm Rudolph, Kurt Heinz Sieger

Beatrice Vierneisel:
Katalogtexte zu Wieland Förster, Joachim Jastram, Hans Kies, Gerhard Rommel, Heinz Worner

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