Museum Utopie und Alltag

En

Standort Eisenhüttenstadt

Erich - Weinert - Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, Feiertage
11 – 17 Uhr
Schulklassen nach Vereinbarung

Fällt der Feiertag auf einen Montag, ist das Museum geöffnet. Heiligabend, Silvester, Neujahr bleibt das Museum geschlossen, auch montags.
Die Ausstellungen sind behindertengerecht zugängig. Ein Fahrstuhl und ein barrierefreies WC sind vorhanden.

Eintrittspreise

pro Person: 4 €
Ermäßigt: 2 €*

Gruppen: 40 €**
Führungen: 30 / 50 €***
Schulprojekte: 15 € zzgl. 1 € p. P

*Schüler*innen, Student*innen, Schwerbeschädigte, Senior*innen; Kinder unter 7 Jahren frei
** maximale Gruppengröße: 20 Personen
***maximale Gruppengröße: aktuell 6 Personen; Di-Fr: 30 € / Sa-So: 50 €

Standort Beeskow

Spreeinsel
Zugang über Burg Beeskow
Frankfurter Straße 23
15848 Beeskow

Besuch

Das Beeskower Kunstarchiv kann im Rahmen von Führungen besucht werden. Neben Führungen im laufenden Veranstaltungsprogramm besteht das Angebot, diese gesondert zu buchen. Anmeldung unter: 03366 – 352727.

Eintrittspreise

pro Person: 9 €
Ermäßigt: 7 € *

Sonderführungen
Gruppenpauschale: 26 €
zzgl. Preis p. P.**

* Schüler*innen, Student*innen, Schwerbeschädigte
** maximale Gruppengröße: aktuell 10 Personen

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Museum Utopie und Alltag

Telefon: 03364 – 417 355
Fax: 03364 – 418 947
museum@utopieundalltag.de

Post- und Rechnungsanschrift:
Landkreis Oder-Spree
Kunstarchiv / DOK
Breitscheidstr. 7
15848 Beeskow

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Schwedt, 2020 Foto: Martin Maleschka

Aufgrund der aktuellen Situation eröffnen wir ohne Programm bei ganztägig freiem Eintritt.
Wir bitten, die aktuell gültigen Pandemie-Regelungen zu beachten und um Voranmeldung unter museum@utopieundalltag.de oder unter Tel. 03364 – 417 355.

Zum Verweilen lädt der Museums-Garten ein.

 

>> weitere Informationen

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Begleitend zur Sonderausstellung „Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt“ werden sieben Stadttouren angeboten:

 

14 Uhr 11.07.21 | 08.08.21 | 10.10.21 | 13.03.22 | 10.04.22
11 Uhr 12.9.21 | 14.11.21

 

Platzreservierung am Tresen des Museums Utopie und Alltag, unter der Telefonnummer 03364 – 417355 oder unter der E-Mailadresse museum@utopieundalltag.de.

 

Treffpunkt: Museum Utopie und Alltag, Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt, Führung 4 €

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Die Führungen finden um 11 Uhr und um 14.00 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch die ehem. Selbstbedienungskaufhalle, Saarlouiser Straße 60a, Eisenhüttenstadt sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen des Museums Utopie und Alltag, unter der Telefonnummer 03364 – 417355 oder unter der E-Mailadresse museum@utopieundalltag.de.

 

Eintritt: 4 €, Führung kostenlos

Präsentationen der Bauhaus-Universität Weimar und der BTU Cottbus

 

Ort: Museum Utopie und Alltag und im Stadtraum

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Ort: Museum Utopie und Alltag und im Stadtraum

Ort: Museum Utopie und Alltag, im Nebengebäude, ehemalige Wochenkrippe

 

Wir bitten um Voranmeldung unter
Tel.: 03364 – 417355.

 

In Kooperation mit dem OSF Oder-Spree Fernsehen.

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Zuletzt machten zwischen DDR-Aufarbeitung und Unterhaltungsfernsehen Filme wie »Und der Zukunft zugewandt« oder »Das schweigende Klassenzimmer« im deutschen Abendfernsehen Furore. Drehort für die Geschichten war Eisenhüttenstadt. Auch das Dokumentationszentrum DDR-Alltagskultur tritt mit seinem Depot und zehntausenden Objekten vom Damenkleid bis zur Schrankwand oder Waschmittelverpackung immer häufiger als Ausstatter bei Filmproduktionen auf. Schon träumen die Ersten von »Ironwood«. Die Traumfabrik verspricht Zukunft. Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung stimmen ein. Die Stadt als Star und Kulisse: Welche Perspektiven, wirtschaftlichen Chancen und Versuchungen ergeben sich für Eisenhüttenstadt? Werden die Bürger vielleicht zu Statisten in der eigenen Stadt? Ist eine »Kulisse« nicht eher eine tote Hülle als ein lebendiger Ort?

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Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Begleitend zur Sonderausstellung „Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt“ werden sieben Stadttouren angeboten:

 

14 Uhr 11.07.21 | 08.08.21 | 10.10.21 | 13.03.22 | 10.04.22
11 Uhr 12.9.21 | 14.11.21

 

Platzreservierung am Tresen des Museums Utopie und Alltag, unter der Telefonnummer 03364 – 417355 oder unter der E-Mailadresse museum@utopieundalltag.de.

 

Treffpunkt: Museum Utopie und Alltag, Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt, Führung 4 €

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Ort: ehemaliges Möbelkaufhaus Lindenallee 24, 15890 Eisenhüttenstadt

 

Wir bitten um Voranmeldung unter
Tel.: 03364 – 417355.

 

In Kooperation mit dem OSF Oder-Spree Fernsehen.

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Wachsende Ballungszentren stehen der schrumpfenden Provinz gegenüber: Im Westen Deutschlands – wie im Ruhrgebiet – schon seit Jahrzehnten sichtbar, zeigen sich seit der »Wende« gerade im Osten dramatisch schrumpfende Städte, der Verlust an Bevölkerung und Industriearbeit sowie die Aufgabe von Ressourcen mit gekapptem Bahnanschluss und Kreisgebietsreformen.
Für Brandenburg heißt das: Berlin wächst – mal ist vom Speckgürtel oder Verflechtungsring die Rede, mal von Agglomeration oder der »Metropolregion«. Städte wie Eisenhüttenstadt werden abgehängt. Der Blick auf die Karten der Planer stimmt allerdings hoffnungsvoll, nicht wenige Städte in Brandenburg erreicht der »Berliner Siedlungsstern«, Eisenhüttenstadt könnte schon bald Teil davon sein! Die Nähe zu Berlin wird von Stadtentwicklern und der Politik als große Chance gepriesen, hat aber bisher in Ostbrandenburg hinter Fürstenwalde (Spree) oder Erkner wenig bewirkt. Ob Arbeits- oder Wohnungsmarkt, Verkehrsanbindung oder Bevölkerungszahl – zukünftig soll sich auch für Eisenhüttenstadt vieles zum Guten ändern, die Bahn öfter fahren, Familien zuziehen, Jobs entstehen. Aus Strukturschwäche soll Stadtortvorteil werden, was sind die Pläne und was die Perspektiven?

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Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Die Führungen finden um 11 Uhr und um 14.00 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch die ehem. Selbstbedienungskaufhalle, Saarlouiser Straße 60a, Eisenhüttenstadt sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen des Museums Utopie und Alltag, unter der Telefonnummer 03364 – 417355 oder unter der E-Mailadresse museum@utopieundalltag.de.

 

Eintritt: 4 €, Führung kostenlos

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Begleitend zur Sonderausstellung „Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt“ werden sieben Stadttouren angeboten:

 

14 Uhr 11.07.21 | 08.08.21 | 10.10.21 | 13.03.22 | 10.04.22
11 Uhr 12.9.21 | 14.11.21

 

Platzreservierung am Tresen des Museums Utopie und Alltag, unter der Telefonnummer 03364 – 417355 oder unter der E-Mailadresse museum@utopieundalltag.de.

 

Treffpunkt: Museum Utopie und Alltag, Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt, Führung 4 €

Ort: Museum Utopie und Alltag | Garten

 

Wir bitten um Voranmeldung unter
Tel.: 03364 – 417355.

 

In Kooperation mit dem OSF Oder-Spree Fernsehen.

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Gäste:
• Gabriele Haubold, ehemalige Bereichsleiterin
Stadtentwicklung/ Stadtumbau
Eisenhüttenstadt
• Michael Reh, Bereichsleiter Stadtentwicklung/
Stadtumbau Eisenhüttenstadt

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Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Für die Führungen durch die ehem. Selbstbedienungskaufhalle, Saarlouiser Straße 60a, Eisenhüttenstadt sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen des Museums Utopie und Alltag, unter der Telefonnummer 03364 – 417355 oder unter der E-Mailadresse museum@utopieundalltag.de.

 

Eintritt: 4 €, Führung kostenlos

Ort: Kleine Bühne im Friedrich-Wolf-Theater, Lindenallee 23, 15890 Eisenhüttenstadt

 

Wir bitten um Voranmeldung unter
Tel.: 03364 – 417355.

 

In Kooperation mit dem OSF Oder-Spree Fernsehen.

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Welche Stadt, welche Landschaft hätte es nicht gern – eines der Kulturerbe-Siegel. Ob Weltkulturerbestätte oder (nur) das europäische Kulturerbe-Siegel, sie bestätigen, einzigartig und historisch bedeutsam – Heritage – zu sein. Zudem locken Gelder der öffentlichen Hand und der anschließende Besucherstrom. Neben den Kulturplanern und Projektentwicklern, schätzt deshalb die Tourismusbranche die Kulturerbe-Siegel sehr. Der Weg dorthin ist allerdings ein mühsamer und kostenintensiver – umfangreiche Bewerbungen müssen geschrieben, Kommissionen überzeugt werden und mit den Heritage-Siegeln sind auch konkrete Auflagen in der Stadtplanung oder im Denkmalschutz verbunden. Kann sich sich eine Bewerbung für Eisenhüttenstadt lohnen? Wie kann Eisenhüttenstadt hier punkten – ist die Zeit in Brüssel und Paris schon reif dafür, dass EU oder UNESCO sozialistische Städte und Bauten mit einem Kulturerbe-Siegel auszeichnen? Sollten sich für eine solche Bewerbung mehrere dieser sozialistischen Planstädte im europäischen Verbund zusammenschließen – Eisenhüttenstadt in Deutschland mit Nowa Huta in Polen und Dunaújváros in Ungarn oder Dimitrovgrad in Bulgarien?

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In Kooperation mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischem Landesmuseum

 

Ort: Saal der Stadtverordnetenversammlung,
Rathaus, Zentraler Platz 1, 15890 Eisenhüttenstadt

 

In Kooperation mit dem OSF Oder-Spree Fernsehen.

Die Führungen finden jeweils um 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Begleitend zur Sonderausstellung „Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt“ werden sieben Stadttouren angeboten:

 

14 Uhr 11.07.21 | 08.08.21 | 10.10.21 | 13.03.22 | 10.04.22
11 Uhr 12.9.21 | 14.11.21

 

Platzreservierung am Tresen des Museums Utopie und Alltag, unter der Telefonnummer 03364 – 417355 oder unter der E-Mailadresse museum@utopieundalltag.de.

 

Treffpunkt: Museum Utopie und Alltag, Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt, Führung 4 €

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Ort: ehemalige Selbstbedienungskaufhalle, Saarlouiser Straße 60a, 15890 Eisenhüttenstadt

 

Wir bitten um Voranmeldung unter
Tel.: 03364 – 417355.

 

In Kooperation mit dem OSF Oder-Spree Fernsehen.

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Kultur gilt als weicher Standortfaktor – so richtig herumgesprochen hat sich das aber noch nicht! In Corona-Zeiten fanden sich Kulturträger als »Freizeiteinrichtungen« neben Spaßbädern, Fitnessstudios und Spielhallen geschlossen im Lockdown wieder. Dem Anschein nach scheint sie vielen und gerade in der Politik nur schmückendes Beiwerk. Wie auch ihren Wert bemessen? Schmerzhafte Einschnitte bei Museen und Theatern und erst recht in der freien Szene sind rasch beschlossen, wenn das Geld im städtischen Budget knapp ist. Dabei ist Kultur ganz vorn dabei – nach Arbeit und Kinderbetreuung – wenn es um bemessene Lebensqualität, auch das gemeinsame Miteinander in der Öffentlichkeit geht. Kultur spielt eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, in eine Stadt wie Eisenhüttenstadt zurückzukehren für junge Leute und Familien nach dem Fortgehen gen Berlin, München oder London. Wie also sollten wir es halten mit der Kultur, inwiefern ist sie eine treibende Kraft der Stadtentwicklung?

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Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Begleitend zur Sonderausstellung „Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt“ werden sieben Stadttouren angeboten:

 

14 Uhr 11.07.21 | 08.08.21 | 10.10.21 | 13.03.22 | 10.04.22
11 Uhr 12.9.21 | 14.11.21

 

Platzreservierung am Tresen des Museums Utopie und Alltag, unter der Telefonnummer 03364 – 417355 oder unter der E-Mailadresse museum@utopieundalltag.de.

 

Treffpunkt: Museum Utopie und Alltag, Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt, Führung 4 €

Ort: Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe e.V., Hörsaal, Poststraße 41, 15890 Eisenhüttenstadt

 

Wir bitten um Voranmeldung unter
Tel.: 03364 – 417355.

 

In Kooperation mit dem OSF Oder-Spree Fernsehen.

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Eisenhüttenstadt bleibt Stahl-Standort, zumindest in naher Zukunft. Wo aber werden wir wie in 20, 30 Jahren hier arbeiten? Welche Investitionen sind sinnvoll: Dienstleistung, Bildung, Infrastruktur? Die Veranstaltung befasst sich grundsätzlich mit dem Wandel in der Arbeitswelt und den Herausforderungen für Eisenhüttenstadt. Der Ort ist mit Bedacht gewählt: Das Thema Gesundheit und die Relevanz der Pflegeberufe sind uns z.Z. bewusster denn je, eine Perspektive für Eisenhüttenstadt?

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Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Die Führungen finden jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

 

Für die Führungen durch das Beeskower Archiv sind derzeit maximal 10 Personen zugelassen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platzreservierung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer: 03366 – 352 727

Begleitend zur Sonderausstellung „Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt“ werden sieben Stadttouren angeboten:

 

14 Uhr 11.07.21 | 08.08.21 | 10.10.21 | 13.03.22 | 10.04.22
11 Uhr 12.9.21 | 14.11.21

 

Platzreservierung am Tresen des Museums Utopie und Alltag, unter der Telefonnummer 03364 – 417355 oder unter der E-Mailadresse museum@utopieundalltag.de.

 

Treffpunkt: Museum Utopie und Alltag, Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt, Führung 4 €

Begleitend zur Sonderausstellung „Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt“ werden sieben Stadttouren angeboten:

 

14 Uhr 11.07.21 | 08.08.21 | 10.10.21 | 13.03.22 | 10.04.22
11 Uhr 12.9.21 | 14.11.21

 

Platzreservierung am Tresen des Museums Utopie und Alltag, unter der Telefonnummer 03364 – 417355 oder unter der E-Mailadresse museum@utopieundalltag.de.

 

Treffpunkt: Museum Utopie und Alltag, Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt, Führung 4 €

Ort: Alter Speicher (Oder-Spree-Kanal), 15890 Eisenhüttenstadt

 

Wir bitten um Voranmeldung unter
Tel.: 03364 – 417355.

 

In Kooperation mit dem OSF Oder-Spree Fernsehen.

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Nicht nur der Berliner sucht Erholung in seinem Umland, ebenfalls Gäste aus der Ferne und die Einheimischen reisen nach Brandenburg – auch Eisenhüttenstadt und seine Umgebung sind ein Reiseziel für Touristen. Analysen zeigen, Ausflugs- und Urlaubstourismus nach Brandenburg führt zumeist ans Wasser, aufs Land und in die Wälder. Eisenhüttenstadt sieht seine Potentiale im Tourismus in der Natur, auf den Radwegen und dem Wasser. »Die Lage der Stadt am Oder-Spree-Kanal sowie an der Oder bietet nicht nur eine unmittelbare Anbindung an das europäische Wasserstraßennetz, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten für den Wassertourismus.«, heißt es dazu beim städtischen Tourismus-Verein. Mit »Entwicklung am Kanal« ist ein zentrales Kapitel des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts überschrieben. Vom Schiff aus besichtigen wir gemeinsam den Stand der Arbeiten und fragen nach der Zukunft des Tourismus in Eisenhüttenstadt. Dabei geht es neben der Natur, auch um die Kultur, darum wie im Tourismus Naturraum und Stadt miteinander verschmelzen können, denn gleich nach dem »Aufenthalt in der Natur«, steht der »Besuch kultureller und historischer Sehenswürdigkeiten» an Platz zwei der touristischen Beliebtheitsskala, laut Studie vom Tourismus-Marketing Brandenburg.

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Sa. 14.05.2022 | 20 Uhr

 

OPEN AIR KONZERT:
ACHT EIMER HÜHNERHERZEN

 

Eine Kooperation mit dem Club Steelbruch –
Verein für subkulturelle und künstlerische
Begegnung Steelbruch -20°

 

Ort: Museum Utopie und Alltag | Garten

 

 

So. 15.05.2022 | 11 – 17 Uhr

 

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

 

Ort: Museum Utopie und Alltag | Garten

 

In Kooperation mit dem OSF Oder-Spree Fernsehen.

Archiv

Armin Herrmann, o.T., 1983 - 84

Wir eröffnen die Ausstellung am 6.6.2021 mit freiem Eintritt von 11 bis 17 Uhr.
Bitte melden Sie sich an. Einen Termin erhalten Sie unter 03364 417355 oder museum@utopieundalltag.de.
Die Ausstellung wird im Projektraum ehem. Selbstbedienungskaufhalle, Saarlouiser Straße 60a in Eisenhüttenstadt präsentiert.

 

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Führung

 

Roger Melis – In einem stillen Land. Fotografien aus drei Jahrzehnten DDR

 

Eintritt: 4 €, Führung kostenlos

Porträt Eva-Maria Hagen, Berlin 1967, ©Roger Melis.

Wir freuen uns, Sie am 1. November 2020 zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Roger Melis – In einem stillen Land. Fotografien aus drei Jahrzehnten DDR“ begrüßen zu dürfen. Aufgrund der derzeitigen Situation in Zusammenhang mit Covid-19 werden wir auf die für 14 Uhr angesetzten einführenden Grußworte leider verzichten müssen. Am Eröffnungstag genießen Sie daher schon ab 11 Uhr freien Eintritt in unser Haus.

 

In unseren Räumlichkeiten gewähren wir nur einer Zahl von maximal 15 Besucher*innen Eintritt. Bitte beachten Sie, dass es besonders am Eröffnungstag zu langen Wartezeiten kommen kann.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

In Potsdam finden in diesem Jahr die zentralen Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit statt, natürlich in deutlich kleinerem Rahmen als üblich. Nichtsdestotrotz öffnet am Wochenende des 3. und 4. Oktober der Brandenburger Landtag sein Haus. Im Innenhof sowie im Gebäude gibt es verschiedene Veranstaltungsangebote. Mittendrin unsere Kolleg*innen, die durch die Ausstellung Arbeit, Arbeit, Arbeit führen. Am Samstag um 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr, am Sonntag um 11:00, 13:00, 15:00 und 17:00 Uhr.

 

Weitere Infomationen unter: www.landtag.brandenburg.de

Familie Brasch. Eine deutsche Geschichte. Ein Film von Annekatrin Hendel.

Filmvorführung und Gespräch mit Autorin Marion Brasch und Regisseurin Annekatrin Hendel

 

Ort: Burg Beeskow
Eintritt: 8 €

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In den Jahren nach 1945 sind die Braschs eine perfekte Funktionärsfamilie, die in der sowjetisch besetzten Zone den deutschen Traum vom Sozialismus lebt: Horst Brasch, ein leidenschaftlicher Antifaschist und jüdischer Katholik, baut die DDR mit auf, obwohl seine Frau Gerda darin nie heimisch wird. Sohn Thomas wird zum Literaturstar, er träumt wie sein Vater von einer gerechteren Welt, steht aber wie seine jüngeren Brüder Peter und Klaus dem real existierenden Sozialismus kritisch gegenüber. 1968 bricht in der DDR wie überall der Generationenkonflikt auf. Vater Brasch liefert den rebellierenden Sohn Thomas an die Behörden aus – und leitet damit auch das Ende der eigenen Karriere ein. Nach 1989 sind sozialistische Träume, egal welcher Art, nichts mehr wert.

Regisseurin Annekatrin Hendel (»Vaterlandsverräter«, »Anderson«) porträtiert in ihrem neuen Film drei Generationen Brasch, die die Spannungen der Geschichte innerhalb der eigenen Familie austragen – zwischen Ost und West, Kunst und Politik, Kommunismus und Religion, Liebe und Verrat, Utopie und Selbstzerstörung.

Trailer „Familie Brasch“

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Hauptfassade der 1951/52 erbauten Schule I vom Platz des Gedenkens aus, Foto: Martin Maleschka
Hauptfassade der 1951/52 erbauten Schule I vom Platz des Gedenkens aus, Foto: Martin Maleschka
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Wandbild und Treppenhalle in der Schule I, Foto: Martin Malechka
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Sowjetisches Ehrenmal am Platz der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft, Sommer 1958; Foto: Krüger; Bundesarchiv, Bild 183-55967-0001 / CC-BY-SA 3.0
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Kindergarten I im Sommer 1954; Foto: Horst Sturm; Bundesarchiv, Bild 183-26012-0004 / CC-BY-SA 3.0
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Schule I (Astrid-Lindgren-Schule), Kindergarten I und Platz des Gedenkens

 

Sonntag, dem 13. September 2020, Beginn: 11.00 Uhr,  Platz des Gedenkens

 

Limitierte Teilnehmerzahl, verbindliche Anmeldung erforderlich:
03364 / 41 73 55 oder info@utopieundalltag.de

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Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, die Astrid-Lindgren-Grundschule und die Pestalozzi-Schule laden anlässlich des diesjährigen 70. Gründungsjubiläums von Eisenhüttenstadt sowie des 75. Jahrestages der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus zu einer Führung zu den Ursprüngen der Planstadt ein: zum Wohnkomplex I mit der ersten Schule und dem ersten Kindergarten der Stadt sowie zum Platz des Gedenkens, ursprünglich Platz der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft, mit dem Ehrenmal für die über 4000 dort begrabenen sowjetischen Kriegsgefangenen.

In der Umgebung der noch schlicht gestalteten Häuser des ersten Wohnkomplexes entstand die Schule I als langgestreckte Randbebauung des Platzes der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft. Vor dem außermittig angeordneten natursteinverkleideten Eingangsportal verkündete am 7. Mai 1953 Walter Ulbricht den Namen der im Aufbau befindlichen Stadt: „Stalinstadt“. So hieß die junge Arbeiterstadt bis zu ihrer Umbenennung im November 1961.

In der Schule I werden großformatige Wandbilder sowie Lehrkabinette mit historischen Ausstattungselementen besichtigt. Anschließend geht es weiter in den aufwendig gestalteten Hof des benachbarten Kindergartens I.

Eine weitere Station ist der Platz des Gedenkens, ebenfalls in den ersten Jahren der Stadt angelegt. Anfänglich als zentraler Platz konzipiert, wurde er zu einem Platzraum mit vielfältigen Funktionen: einziger repräsentativer Versammlungsplatz der Stadt, Ort von Feiern aller Art (bis hin zu Weihnachtsmärkten und „Hüttenfesten“), Naherholungsfläche für die Bewohner der angrenzenden Häuser sowie Spiel- und Sportareal für Kinder. Allen voran aber bot er einen monumentalen Rahmen für Gedenkfeiern und politische Manifestationen. Geprägt ist er von einer streng gegliederten Befestigung aus farbigen Betonplatten und dem 18 m hohen Granit-Obelisken des sowjetischen Ehrenmals.

Seitlich des Obelisken sind die 1941 bis 1945 in einem großen Lager am oder-Spree-Kanal (Stalag III B) umgekommene sowjetische Kriegsgefangene begraben. Die deutsche Wehrmacht ließ sie dort an Hunger und unbehandelten Krankheiten sterben. Ihre Namen wurden am Monument bislang nicht angegeben. Mit einem Gespräch über den Stellenwert des Platzes in der lokalen Erinnerungskultur wird der Rundgang ausklingen.

Hinweis: Bitte bringen Sie eine Mund-Nase-Maske mit, der Rundgang findet phasenweise mit Maske statt. Aufgrund der geltenden Abstandsregeln ist die Teilnehmerzahl limitiert; eine Anmeldung ist erforderlich.

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Platz des Gedenkens in Eisenhüttenstadt, bis 1992 Platz der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft, Foto: Martin Maleschka

Zur Geschichte und Zukunft des Platzes des Gedenkens in Eisenhüttenstadt

 

Symposium in Eisenhüttenstadt am 11.9.2020

 

Aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus veranstaltet das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR ein Symposium zur Erinnerung an die 1941-1945 in deutschem Gewahrsam umgekommenen sowjetischen Kriegsgefangenen.

 

Informationen zu den einzelnen Vorträgen sowie die entsprechenden Videos können sie hier abrufen: >> Symposium Digital

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Etwa drei Millionen Rotarmisten starben infolge völlig unzureichender Versorgung und Gewalt in der Hand der Wehrmacht. Sie bilden die zweitgrößte Opfergruppe der NS-Vernichtungspolitik nach den europäischen Juden. Gleichwohl wurde in der Zeit der Blockkonfrontation nur sehr selten an ihr Schicksal erinnert. Die Sowjetunion und die DDR waren darum bemüht, das Bild der siegreichen Rotarmisten nicht durch Hinweise auf ihr Leiden und Sterben zu beeinträchtigen. Überdies hatte Stalin die Gefangenen seiner Armee pauschal als Landesverräter gebrandmarkt. In der Bundesrepublik galten die Sowjetunion dagegen als feindliche Macht und der Bolschewismus als fortbestehende Bedrohung. Ein Gedenken an sowjetische Opfer war deshalb unerwünscht, wie über die Verbrechen der Wehrmacht insgesamt lange geschwiegen wurde.

Die in Ost wie West gepflegten ritualisierten Gedenkkulturen öffneten sich dank zivilgesellschaftlicher Initiativen inzwischen historisch konkreten und lebendigen Formen des Erinnerns. Wie kann heute ein angemessener Umgang mit der Geschichte der sowjetischen Kriegsgefangenen aussehen? Diese Frage wird in der Tagung am Beispiel von Eisenhüttenstadt diskutiert: Am Platz des Gedenkens ruhen hier die Überreste von etwa 4.100 Rotarmisten. Sie kamen im Kriegsgefangenenlager STALAG III B ums Leben, zwei Kilometer entfernt vom heutigen Stadtzentrum. 1951 in anonymen Grabkammern beigesetzt, sollen die Namen der Toten künftig genannt werden.

Das Symposium findet begleitend zur Ausstellung „Krieg, Befreiung, Freundschaft. Arbeiten aus dem Kunstarchiv Beeskow – Kunst aus der DDR“ statt.

Programm: „Im Schatten der Erinnerung. Sowjetische Kriegsgefangene und Kalter Krieg“

Tagungsort: Rathaus, Saal der Stadtverordnetenversammlung, Zentraler Platz 1

Begrenzte Platzzahl: Verbindliche Voranmeldung erforderlich: axel.drieschner@l-os.de

Ton- und Bildaufnahmen: Von der Veranstaltung werden Aufzeichnung in Bild und Ton angefertigt und über verschiedene Medien öffentlich verbreitet. Durch Ihre Teilnahme erklären Sie sich unwiderruflich mit der unentgeltlichen Verwendung Ihres Bildnisses und Ihrer Stimme einverstanden. Bitte wenden Sie sich an uns, sollten Sie hierzu nähere Informationen wünschen.

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres »Krieg und Frieden. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg«

Kulturland Brandenburg 2020 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des
Landes Brandenburg.

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Schriftbild von Armin Hartenstein, 2020

Volker Döhne, Samantha Fox, Armin Hartenstein, Michael Hirschbichler, Ben Kaden, Niklas Nitschke, Natalie Obert, Anne Peschken und Marek Pisarsky, Francois Pisapia, Sabine Rennefanz
Anne Schülke Matthias Warkus Piotr Zamojski

 

Der Kunstverein im Kloster Neuzelle führt das Pleinair des Landkreises Oder-Spree zum 70-jährigen Geburtstag von Stadt und Werk als Symposion durch, als Ausstellung in Verbindung mit
einer Konferenz.

 

Das Symposion EISENHÜTTENSTADT – ZWISCHEN MODELL UND MUSEUM, entsteht in Kooperation mit der Stadt Eisenhüttenstadt und dem Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR.

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Eisenhüttenstadt, in den 1950er Jahren gebaut, war als sozialistische Planstadt eine Stadt der Zukunft. Ein Versprechen. Neu, Frisch, Jung. Ein Ort mit besseren Lebensbedingungen. Mehr Grün, mehr Platz, bessere Versorgung. Viele Kneipen, viel junges Leben.

Heute ist Eisenhüttenstadt keine Stadt der Zukunft, sondern das größte Flächendenkmal in Deutschland. Eine schrumpfende Stadt; ein Museum, wenn man so will, kein Modell mehr.

Die Idealstadt steht für die Idee einer idealen Gesellschaft, für die Idee eines durchdachten gesellschaftlichen Organismus. Ist eine solche Vorstellung ein Ansatz, über die Gegenwart und ihre Herausforderungen nachzudenken? Und ist Eisenhüttenstadt ein geeigneter Ort für eine solche Diskussion? Lässt sich im Umfeld der ehemaligen Modellstadt eine grundsätzliche Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Gesellschaft stellen?

Das Symposion richtet sich vor allem auf das Gespräch mit Künstlern und Wissenschaftlern zum Konzept einer Modellstadt und ihrer möglichen Bedeutung im sozialen, gesellschaftlichen,  städtebaulichen Entwerfen heute – vor dem Hintergrund einer Diskussion mit und zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, von der Aufbaugeneration bis zur Jugend, zu Leben und Perspektive in der ehemaligen Planstadt. Um im Wechselspiel von Fiktion und Realität neue Perspektive auf die Stadt und ihre Zukunft zu versuchen.

In einer Ausstellung in der ehemaligen Wochenkrippe (Erich-Weinert-Allee, Samstag und Sonntags geöffnet vom 6.9. – 4.10.20, Eröffnung am 4.9.2020, 18.30 Uhr) und in einer Konferenz am 5.9.2020 (Friedrich-Wolf-Theater, 9.30 – 17.00 Uhr) stellen zwölf KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen, ein Philosoph und eine Autorin in der Stadt und für die Stadt entwickelte Projekte und Perspektiven vor.

Anmeldungen über kvneuzelle@kvneuzelle.de
oder unter 0172 / 89 43 208
weitere Informationen unter www.kvneuzelle.de

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© 2020 Ullstein Buchverlage GmbH

Zu Gast: der Autor und Journalist Johannes Nichelmann

 

Am Anfang stand die Frage: „Welche Bilder würden wohl Menschen aus dem Kunstarchiv aussuchen, die nichts mit dem Kunstbetrieb zu tun haben?“ Was folgte war eine Entdeckungsreise, welche die Organisator*innen des Kunstarchivs und der Burg Beeskow gemeinsam mit 11 Laienkuartor*innen unternommen haben. Ergebnis sind zwei Ausstellungen, die unter dem Titel „Alle in die Kunst“ in diesem Sommer eine breite Besucher*innenschaft angezogen haben. Dabei wurde nicht nur Kunst geschaut, sondern viel und mit Freude diskutiert.

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Die Kurator*innen der zweiten Ausstellung, die nun am 23.8.20 endet, gehören teils einer Generation an, welche die DDR nur sehr kurz oder gar nicht mehr erlebt hat. Der Autor und Journalist Johannes Nichelmann hat 2019 ein Buch zu eben jenen „Nachwendekindern“ veröffentlicht. Mit ihm und Vertreterinnen aus dem Kurator*innenteam möchten wir über das Erbe und Nachleben der DDR heute sprechen und warum dessen Aufarbeitung weiterhin aktuell ist. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, welche Rolle die Wiedervereinigung für eben jene spielt, die in der gesamtdeutschen BRD großgeworden sind?

Aus Anlass der Veranstaltung wird die Öffnungszeit der Ausstellung am Samstag bis 19 Uhr verlängert. Der Eintritt in die Ausstellung ist ab 15 Uhr frei.

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Museum Utopie & Alltag: Feriendiplom 2019

Fototagebuch + Instagram-Story: Ein Tag im Leben der DDR

 

Das Feriendiplom ist eine Aktion vom offis. Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sind in den Sommerferien eingeladen mit viel Spaß ihre Heimatstadt kennenzulernen. Anmeldungen für das Programm im DOK- Zentrum über: info@utopieundalltag.de oder 03364 417355.

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Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR ist ein Museum voller Dinge des Alltags. Mit Kameras und Handys ausgerüstet gehen wir auf Spurensuche durch das Museum und erkunden den Alltag in der DDR. Eure Entdeckungen und Erkenntnisse haltet ihr in einem eigenen Fototagebuch fest und teilt sie online mit Freunden, Verwandten oder gleich der ganzen Welt.

Versüßt wird diese Zeitreise mit selbst gebackenem Kuchen.

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Ulla Walter in ihrem Atelier. ©Künstlerin.

Lesung und Gespräch

 

Ulla Walter (Malerin und Bildhauerin)

Die Lust der Kunst. Bildergeschichten, Mitteldeutscher Verlag, Halle 2019.

ISBN: 9783963112447
288 Seiten, 25,00 €

 

Ort: Burg Beeskow
Eintritt: 5 €

Teilnahme nur mit Anmeldung

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Im Rahmen der Ausstellung “Alle in die Kunst” stellt die Schöneicher Künstlerin Ulla Walter ihr Buch „Die Lust der Kunst“ vor. Über viele Jahre schrieb sie die Geschichten auf, die ihre Bilder unabhängig von Technik und Motiv noch erzählen.

Wie beginnt man, von sich selbst, dem eigenen Sein und Werden, der Auseinandersetzung mit der Welt zu erzählen? Bei Künstlern liegt es auf der Hand: Sie gießen ihre Antwort auf das Leben in Bilder, formen sie in Ton oder schlagen sie aus Holz und Stein. Was braucht es Worte, wenn man Farben hat und Formen?

Auch Ulla Walter, 1955 in Meiningen (Thüringen) geboren und heute in Schöneiche (Oder-Spree) zu Hause, hat es seit ihren Studienjahren in Dresden und später in Leipzig bei Bernhard Heisig, dessen Meisterschülerin sie Anfang der Achtziger war, so gehalten. Viel hat sie ausprobiert in ihren Bildern, Grafiken, Objekten und Installationen, hat mit Materialien experimentiert und mit Techniken, ist vom Gegenständlichen zum Abstrakten gewandert und zurück, immer auf der Suche nach der besten, der für sie in diesem Moment authentischsten Form, sich auszudrücken.

Immer wieder und seit ein paar Jahren immer stärker ist zu diesen Formen auch das Wort gekommen. Nicht etwa, weil Ulla Walter ihrer Kunst misstraut. Sie hat sie einfach festhalten wollen, die Geschichten, die ihre Bilder ganz unabhängig von Technik und Motiv noch erzählen – über die Zeit, in der sie entstanden sind zum Beispiel, über die Umstände, den Prozess des Malens und darüber, was er für sie bedeutet.

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Arbeit. Wohnen. Computer.: Zur Utopie in der bildenden Kunst und Architektur der DDR in den 1960er Jahren; Universitäts-Verlag,

Buchvorstellung + Gespräch im Schloss Biesdorf

 

Dr. Oliver Sukrow (Mannheim/Wien)

Arbeit. Wohnen. Computer.: Zur Utopie in der bildenden Kunst und Architektur der DDR in den 1960er Jahren; Universitäts-Verlag, Heidelberg 2018.
ISBN 10: 3947732104
524 Seiten, 44,90 €

 

Eintritt frei

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Im Spannungsfeld zwischen Macht- und Wahrheitsanspruch der SED und dem subjektiven Eigensinn der Kunstwerke und ihrer SchöpferInnen entfalteten sich in den 1960er Jahren zwischen Mauerbau (1961) und Machtwechsel (Ulbricht / Honecker 1971) Debatten um die Frage nach Gestaltung und Erscheinungsbild eines zukünftigen, technologisch hoch entwickelten und wissenschaftlich fundierten Sozialismus. Arbeit. Wohnen. Computer. spürt anhand von Fragen nach dem Aussehen des Arbeiters der Zukunft, nach dem Wohnen der Zukunft sowie nach der Bedeutung des Computers in der Zukunft diesen Vorstellungswelten sozialistischer Wunschräume und Wunschzeiten in Bild, Bau und Wort nach.

Moderation: Dr. Angelika Weißbach (Kunstarchiv Beeskow)

Schloss Biesdorf
Alt Biesdorf 55
12683 Berlin
www.schlossbiesdorf.de

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Marion Wenzel, o.T., Barytabzug, 1989 Aus der Reihe: „Pleinair Mikroelektronik Frankfurt (Oder)“

Einkommensunterschiede, Selbstverwirklichung, Elterngeld, Frauenquote, Verteilung von Haushalts- und Sorgearbeit – nur eine kleine Auswahl von Schlagworten, die die aktuelle Debatte um die strukturelle Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt bestimmen. Die Berufstätigkeit von Frauen kann heute als gesamt-deutsche Normalität gelten. Dennoch wird diese Frage in Ost und West auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer unterschiedlich diskutiert.

 

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Die wirtschaftliche Unabhängigkeit berufstätiger Frauen gilt als Beleg für eine vermeintliche Gleichberechtigung. Andere sehen den Doppelverdienerhaushalt als unfreiwillige Reaktion auf ein zu geringes Lohnniveau. Dabei wiederholen die Diskussionen um die unterschiedlichen gesellschaftlichen Prägungen in Ost und West oft altbekannte Thesen und liebgewonnene Klischees.

In der Podiumsdiskussion „Frauen in Arbeit“ soll – angeregt durch die Ausstellung „Arbeit, Arbeit, Arbeit. Serien zur sozialistischen Produktion” im Landtag Brandenburg– Anspruch und Wirklichkeit des Arbeitsalltags und der Familienpolitik der DDR diskutiert und nach dem Selbstbild heutiger „Ostfrauen” gefragt werden.

Gäste:

  • Valerie Schönian, Autorin
  • Markus Decker, Autor
  • Anja-Christin Faber, ehem. Geschäftsführerin des Brandenburger Landfrauenverbands e. V.
  • Moderation: Florentine Nadolni, Leiterin Kunstarchiv Beeskow/Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR

Um 16 Uhr wird eine 45-minütige Führung durch die Ausstellung angeboten, Treffpunkt: Foyer Erdgeschoss. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion lädt die Landtagspräsidentin zu einem Empfang in der Lobby ein.

Landtag Brandenburg
Alter Markt 1, Plenarsaal
14467 Potsdam

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Robert Lenz und Hans Brockhage im winterlichen Erzgebirge um 1960 (Foto: Archiv Hans Brockhage)

Vortrag

 

Günter Höhne (Designpublizist, Berlin)

 

Eintritt: 4 €, bis 18 Jahre frei

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Günter Höhne (geb. 1943) stellt überraschende Recherche-Ergebnisse zum Lebens- und Schaffensweg des heute weithin unbekannten Bauhäuslers, Architekten und Formgestalters Robert Lenz vor. Lenz, 1907 im baden-württembergischen Schopfheim geboren und 1964 in Berlin-Lichtenberg gestorben, studierte am Bauhaus in Dessau. In den ersten Nachkriegsjahren wurde er als Architekt hoch gelobter Siedlungs- und Schulbau-Projekte besonders in Brandenburg aktiv, fiel aber 1950 der so genannten „Formalismusdebatte“ in der DDR zum Opfer. Ab Ende der 1950er Jahre arbeitete Robert Lenz als freiberuflicher Industrieformgestalter. In dieser Zeit verband ihn eine enge Freundschaft mit dem Holzbildhauer Hans Brockhage, an dessen Schwarzenberger Wohn- und Atelierhaus-Umbau er als Architekt maßgeblich mitarbeitete. Zeugnisse von Lenz‘ Architekturschaffen in Brandenburg sind noch heute u.a. im Park Babelsberg mit drei Laubengang-Studentenwohnheimen sowie auf dem Gelände der Europa-Schule in Storkow präsent.

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Die Teilnehmenden des Workshops "Alle in die Kunst!" inmitten der Ziehgitteranlage. Mit dabei: die interessierte Presse. Foto: Martin Maleschka.

Am zweiten Februarwochenende öffnet sich das Kunstarchiv Beeskow für ein ganz besonderes Projekt: Zwei Tage lang werden zwölf Laien-Kurator*innen mit dem Bestand des Hauses arbeiten und Bilder, Grafiken und Plastiken bestimmen, mit denen in den kommenden Monaten zwei Ausstellungen in den Galerieräumen der Burg Beeskow bestückt werden.

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Insgesamt 25 Frauen und Männer hatten sich für diesen Workshop beworben. Die ausgewählten zwölf Teilnehmer*innen kommen aus den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland, aus dem Barnim und Frankfurt (Oder), Berlin, Hamburg, Leipzig und Jena. Keine*r von ihnen hat oder hatte beruflich direkt mit Kunst zu tun – unter ihnen sind Betriebswirte und Lehrer, Elektromeister und Student*innen, Sozialwissenschaftler und Immobilienexperten. Was sie eint, ist ihr Interesse an Kunst aus der DDR – bei den Jüngeren verbunden mit dem Wunsch, mehr über diese Arbeiten und die Künstler*innen zu erfahren, die Älteren interessiert eher eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und Lebenserfahrung. Um dem gerecht zu werden, werden die Teilnehmer*innen in zwei Gruppen aufgeteilt und am Ende des Workshops wird es zwei Ausstellungen geben. Auftakt für die erste, von den älteren Teilnehmer*innen zusammengestellte Exposition ist am 14.3.2020, 16 Uhr; die zweite, von jüngeren Laien-Kuator*innen konzipierte Schau wird am 27.6.2020, 17 Uhr, eröffnet.

Die Leitung dieses gemeinsamen Projektes des Kunstarchives und der Burg Beeskow hat der in Eisenhüttenstadt aufgewachsene Architekt und Fotograf Martin Maleschka übernommen. Gemeinsam mit der Leiterin des Kunstarchives, Florentine Nadolni, wird er auch den Workshop begleiten.

Ausgewählt wurden die Teilnehmer*innen von einer Jury, zu der neben Maleschka unter anderem auch die Bad Saarower Illustratorin Gertrud Zucker gehörte.

Das Kooperationsprojekt „Alle in die Kunst!“ wird mit freundlicher Unterstützung des Vereins Forum Kulturerbe der DDR realisiert. Die Burg Beeskow und das Kunstarchiv Beeskow sind Einrichtungen in Trägerschaft des Landkreis Oder-Spree.

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Marion Wenzel, o.T., Barytabzug, 1989 Aus der Reihe: „Pleinair Mikroelektronik Frankfurt (Oder)“

Mittwoch, den 29.1.2020, um 12 Uhr in der Lobby des Landtags Brandenburg

 

Eine gemeinsame Ausstellung vom Kunstarchiv Beeskow und dem Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR im Brandenburger Landtag in Potsdam.

 

Zur Eröffnung sprechen:

 

Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Präsidentin des Landtags

 

Sascha Gehm, Erster Beigeordneter, Landkreis Oder-Spree

 

Florentine Nadolni, Leiterin, Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR und Kunstarchiv Beeskow

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