Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung:
Joachim Bayer, Claudia Borchers, Gudrun Brüne, Manfred Butzmann, Fritz Duda, Wolfgang Eckhardt, Bernhard Franke, Friedrich-Wilhelm Fretwurst, Peter Fritz, Ellen Fuhr, Gerhard Füsser, Dieter Gantz, Albrecht Gehse, Gerd Gombert, Max Görner, Bruno Griesel, Claas Gutsche, Ruthild Hahne, Monika Hamann, Harald Hauswald, Michael Hegewald, Hermann Hensel, Eberhard Hertwig, Christa und Günter Hoffmann, Martin Hoffmann/Reinhard Zabka, Frenzy Höhne, Jo Jastram, Doris Kahane, Susanne Kandt-Horn, Doris Karras, Achim Kircher, Konrad Knebel, Kurt-Hermann Kühn, Rolf Lindemann, Harry Lüttger, Maria Mateva, Harald Metzkes, Ingeborg Michaelis, Paul Michaelis, Rainer Muhrbeck, Barbara Müller-Kageler, Gudrun Petersdorff, Mario Pfeifer, Carla Pohl, Volker Pohlenz, Inken Reinert, Lothar Rericha, Gottfried Richter, Horst Ring, Gerhard Rommel, Gerti Schlegel, Rolf Xago Schröder, Werner Schulz, Maria  Sewcz, Hartmut Staake, Daniel Theiler, Hans Ticha, Andreas Wachter, Norbert Wagenbrett, Malte Wandel, Christoph Wetzel, Walter Womacka, Axel Wunsch, Thomas Ziegler, Annett Zinsmeister, Christof Zwiener

Kuratiert von Elke Neumann
Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Schloss Biesdorf und dem Kunstarchiv Beeskow

Die Ausstellung „Zeitumstellung“ ist in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Elke Neumann im Sinne der Neuausrichtung des Kunstarchivs Beeskow entwickelt, deren Ziel u. a. ist, den Bestand durch einen gegenwartsbezogenen Umgang noch stärker für neue Perspektiven zu öffnen.

Über 70 Arbeiten aus dem Kunstarchiv treten im Schloss Biesdorf in einen Dialog mit zeitgenössischen künstlerischen Arbeiten, die zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffen wurden. So werden Karl-Liebknecht-Büsten der Künstlerin Ruthild Hahne Teil einer Arbeit des Künstlers Daniel Theiler. In diesem Zusammenspiel finden sich die über 70jährigen Skulpturen in der gegenwärtigen Diskussion um die Gestaltung der Berliner Stadt-Mitte wieder. Arbeiten der Künstlerin Barbara Müller-Kageler und des Künstlers Michael Hegewald aus den 1970er und 1980er Jahren werden um ihre jeweils aktuell geschaffenen Arbeiten ergänzt. Kontinuitäten und Diskontinuitäten in Themen und Umsetzung des künstlerischen Schaffens werden in der zeitübergreifenden Zusammenschau erfahrbar. Aus Schrankwänden und Küchenmöbeln aus der Sammlung des Dokumentationszentrums für Alltagskultur der DDR hat die Künstlerin Inken Reinert ihre Arbeit zusammengesetzt: „Entsammelte“ Bestandsstücke werden hier zur raumgreifenden Installation.

Mit dem Schloss Biesdorf arbeitete das Kunstarchiv schon mehrmals zusammen. Seit 2016 waren immer wieder einzelne Werke oder Werkgruppen aus dem Bestand des Kunstarchivs in thematische Ausstellungen integriert. Zudem gab es drei Präsentation von grafischen Mappenwerken. In der „Zeitumstellung“ stehen Gemälde, Papierarbeiten, Skulpturen sowie ein Wandteppich von insgesamt 59 Künstler*innen aus dem Beeskower Bestand im Fokus.

Kontakt: angelika.weissbach@l-os.de

Schliessen